Das Lied hiess «Tausend Fenster» und war eine anspruchsvolle Komposition, kombiniert mit einem subtil-politischem Text. Es ging um die Einsamkeit des Lebens in Grossstädten, wo man noch nicht mal den eigenen Nachbarn kennt – doch genau das war eine Anspielung auf den damaligen «Eisernen Vorhang», also die Trennung von Ost und West durch Mauern und abgeriegelte Grenzen.
Der ORF hat das Lied und den Interpreten dafür sehr bewusst gewählt: Karel Gott stammte aus der heutigen Tschechei und damaligen Tschechoslowakei. Gemäss Aussagen von Historikern war es auch ein Versuch, die damalige Reformbewegung zu unterstützen, den sogenannten Prager Frühling.
Das ging schief: Das Lied schaffte es nur auf Platz 13. Udo Jürgens hat «Tausend Fenster» dann übrigens auch noch selber aufgenommen und veröffentlicht – unter anderem zu finden auf dem Album «Lieder, die im Schatten stehen».
Der ORF hat das Lied und den Interpreten dafür sehr bewusst gewählt: Karel Gott stammte aus der heutigen Tschechei und damaligen Tschechoslowakei. Gemäss Aussagen von Historikern war es auch ein Versuch, die damalige Reformbewegung zu unterstützen, den sogenannten Prager Frühling.
Das ging schief: Das Lied schaffte es nur auf Platz 13. Udo Jürgens hat «Tausend Fenster» dann übrigens auch noch selber aufgenommen und veröffentlicht – unter anderem zu finden auf dem Album «Lieder, die im Schatten stehen».