Doch es kam anders. Kurz vor dem Auftritt sorgten ein Streit sowie politische Querelen für Negativ-Schlagzeilen. Der Streit basierte auf der Tatsache, dass Komponist Dieter Bohlen nicht nur für Nino de Angelo einen «Grand Prix»-Titel schrieb, sondern auch noch parallel für Österreich ein Lied komponierte. Beide Songs traten an diesem Abend also gegeneinander an. Eine unglückliche Konstellation.
Ausserdem bewies die Plattenfirma ein schlechtes Händchen: Um das Lied «Flieger» für die Presse und das Publikum im Vorfeld zu promoten, fand wie üblich eine Party statt. Doch die gebuchte Halle «dekorierte» man mit drei Meter grossen Flugzeugmodellen, die an Stahlseilen an der Decke hingen. Nino de Angelo erinnert sich in seiner Biographie «Gesegnet und verflucht»: «Im Prinzip sah es in dieser Halle aus wie bei einem Luftangriff. Der Schaden war riesig».
Denn in den internationalen Zeitungen fragte man sich plötzlich: «Wie kann Deutschland 40 Jahre nach dem Krieg einen Titel präsentieren, der Flieger heisst?» Das sorgte für eine Welle der Negativwerbung, was Nino de Angelo beim Auftritt belastete. «Ich war so angespannt, dass ich den Einsatz versaute.»
Am Ende landete der «Flieger» auf Platz 14. «Ich glaube, unsere schlechte Platzierung war eine rein politische Entscheidung», begründet Nino de Angelo das Ganze heute, «nur von 11 Ländern gab es überhaupt Punkte für uns.»
Darunter übrigens auch die Schweiz mit sechs Punkten.
Ausserdem bewies die Plattenfirma ein schlechtes Händchen: Um das Lied «Flieger» für die Presse und das Publikum im Vorfeld zu promoten, fand wie üblich eine Party statt. Doch die gebuchte Halle «dekorierte» man mit drei Meter grossen Flugzeugmodellen, die an Stahlseilen an der Decke hingen. Nino de Angelo erinnert sich in seiner Biographie «Gesegnet und verflucht»: «Im Prinzip sah es in dieser Halle aus wie bei einem Luftangriff. Der Schaden war riesig».
Denn in den internationalen Zeitungen fragte man sich plötzlich: «Wie kann Deutschland 40 Jahre nach dem Krieg einen Titel präsentieren, der Flieger heisst?» Das sorgte für eine Welle der Negativwerbung, was Nino de Angelo beim Auftritt belastete. «Ich war so angespannt, dass ich den Einsatz versaute.»
Am Ende landete der «Flieger» auf Platz 14. «Ich glaube, unsere schlechte Platzierung war eine rein politische Entscheidung», begründet Nino de Angelo das Ganze heute, «nur von 11 Ländern gab es überhaupt Punkte für uns.»
Darunter übrigens auch die Schweiz mit sechs Punkten.