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Heribert Prantl, Publizist und ehemaliger Inland-Chef der Süddeutschen Zeitung.
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Heribert Prantl: Was heisst da Union?

Die CDU und CSU machen sich das Leben schwer: Sie haben sich je für ihren Kanzlerkandidaten entschieden, die Union steht vor einem Patt. Eine Lösung scheint unmöglich, der Schaden ist angerichtet. Was bedeutet dies für die Wahlen im Herbst? Publizist Heribert Prantl analysiert im «Tagesgespräch».

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Lange hat CSU-Chef Markus Söder gewartet, bis er sich nun auch als Kanzlerkandidat präsentiert – und grosse Ambitionen auf das Kanzleramt an den Tag legt, auch wenn die Parteispitze der CDU an ihrem Kanzlerkandidaten Armin Laschet festhält. Ein Streit in den eigenen Reihen hat der Union gerade noch gefehlt: Die Umfragewerte sind schlecht, besonders auch seit dem Skandal um Profite, die Unionspolitiker aus Maskenverkäufen geschlagen haben. Nun muss die Union sich für einen Kanzlerkandidaten entscheiden, wen sie auch aufs Schild heben, es wir grosse Verluste bringen und Unzufriedenheit.

Markus Söder ist in der Bevölkerung beliebt, wird aber nur von der kleineren CSU portiert, Armin Laschet hat schlechte Umfrageergebnisse und viele fragen sich, ob die Wahlen mit ihm zu gewinnen sind. Was bedeutet dieser Machtkampf innerhalb der Union? Wer von beiden wäre der bessere Kanzler? Wer profitiert von diesen Streitereien? Wie bewältigt Deutschland die dritte Corona-Welle, wenn die Union vor allem mit sich selbst beschäftigt ist? Fragen an den Publizisten und ehemaligen Inland-Chef der Süddeutschen Zeitung Heribert Prantl. Er ist Gast im «Tagesgespräch» bei Karoline Arn.