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Der Historiker Jacques Picard (li.) und Remo Gysin, ehemaliger SP-Nationalrat, im Tagesgespräch.
SRF. Karoline Arn
abspielen. Laufzeit 27:12 Minuten.
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Remo Gysin, Jacques Picard: «Das Erinnern weist in die Gegenwart»

Das Schicksal von hunderten von Schweiz Opfern des Nationalsozialismus soll nicht vergessen gehen. Organisationen fordern nun vom Bundesrat ein Memorial. Der Historiker Jacques Picard und der Präsident der Auslandschweizer-Organisation Remo Gysin sind Gäste im Tagesgespräch.

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Bis vor kurzem wussten man nicht, wie viele Schweizerinnen und Schweizer von den Nationalsozialisten verfolgt wurden, in Konzentrationslagern gebracht und ermordet wurden. Forschungsprojekte beispielsweise des Nationalfonds gab es bisher keine dazu. Recherchen dreier Journalisten zeigten dieses Jahr erstmals das Ausmass der Verfolgung und die Schicksale von hunderten von Schweizerinnen und Schweizern. Verschiedene Organisationen, darunter auch die Auslandschweizer-Organisation, fordern nun ein Memorial, ein Gedenkort mit Ausstellungen, um diesen Aspekt der Schweizer Geschichte nicht zu vergessen. Auch das Handeln der Behörden, ebenso wie deren fehlende Interventionen sollen thematisiert werden. Welchen Sinn hat es, sich an die Geschichte zu erinnern? Was soll damit erreicht werden? Wer kann daran mitarbeiten und welche Arten der Erinnerungen gibt es? Der Historiker Jacques Picard untersuchte in der sogenannten Bergier-Kommission das Verhältnis der Schweiz zu Nazi-Deutschland. Remo Gysin war SP-Nationalrat und ist heute Präsident der Auslandschweizer-Organisation. Sie sind Gäste im Tagesgespräch bei Karoline Arn.

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