28.04.2026, 10:03 Uhr - Wochenmarkt Luzern: Handel, der seit Jahrhunderten lebt
Zweimal pro Woche wird Luzern zur Marktbühne: Am Dienstag und Samstag säumen Stände die Reussufer. Heute gibt’s Fisch, Käse und Brot, früher Getreide, Kohl und eingesottene Butter. Ein Blick auf einen Markt, der sich verändert hat und doch gleich geblieben ist.
Moderation: Elena Bernasconi, Redaktion: Rouven Born
Um diesen Podcast zu abonnieren, benötigen Sie eine Podcast-kompatible Software oder App. Wenn Ihre App in der obigen Liste nicht aufgeführt ist, können Sie einfach die Feed-URL in Ihre Podcast-App oder Software kopieren.
Legende:
Hier trifft sich die Stadt: Der Wochenmarkt unter der Egg und an der Reuss in der Stadt Luzern.
Bild: URS FLUEELER/Keystone
Dienstag und Samstag, 7 bis 12 Uhr: Entlang der Reuss, vom Rathausquai über Unter der Egg bis Jesuiten- und Helvetiaplatz findet einer der schönsten Wochenmärkte der Schweiz statt.
Das Angebot ist reich: Fisch, Blumen, Käse, Brot.
Der Markt hat eine lange Geschichte. Im 19. Jahrhundert dominierte Getreide den Handel, gelagert im Kaufhaus, dem heutigen Rathaus. Ortsnamen wie Kornschütte und Kornmarkt zeugen davon.
Auch eingesottene Butter war gefragt: Haltbar genug für den Transport bis nach Belgien. Für den Alltag kauften die Menschen Früchte und viel Kohl, oft aus dem Michelsamt. Und gehandelt wurde auch mit Fleisch, geschlachtet oder lebend.
Der Markt heute: moderner, vielfältiger, aber im Kern derselbe Ort des Austauschs.