Eine Wut im Bauch, die raus muss – oder so viel Freude, dass du es raus in die Welt rufen möchtest... Kennst du das auch?
Auf dem Emotionenweg in Niederbuchsiten im Kanton Solothurn sollst du genau das tun: deinen Gefühlen freien Lauf lassen. Für jede Emotion gibt es ein Bänkli und eine Anweisung, was du mit deinen Gefühlen tun kannst, um sie rauszulassen.
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Bild 1 von 4. Diese Frage hörst du sicher auch immer wieder: Wie geht's dir? Bildquelle: SRF Kids.
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Bild 2 von 4. Aber beantwortest du die Frage auch ehrlich, wenn du wütend bist? Oder traurig? Bildquelle: SRF Kids.
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Bild 3 von 4. Für die «SRF Kids News» finden wir heraus, weshalb es wichtig ist, seine Gefühle rauszulassen, auch wenn sie negativ sind. Bildquelle: SRF Kids.
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Bild 4 von 4. Dabei drehen wir an verschiedenen Orten bei uns im Dorf. Bildquelle: SRF Kids.
- Verliebt? Schreibe einen Liebesbrief!
- Wütend? Schrei deine Wut raus durch eine Metallröhre!
- Glücklich? Dreh am Glücksrad und finde heraus, wie du dein Glück teilen kannst!
Das sind nur wenige Beispiele – auf dem Emotionenweg gibt es noch einiges mehr zu erleben. Aber was soll das überhaupt bringen?
«Es ist wichtig, unsere Gefühle wahrzunehmen», erklärt uns die Schulsozialarbeiterin Albijona Spahija. «Zuerst kannst du dir selber überlegen, welches Gefühl du gerade spürst. Und wo in deinem Körper du es spürst.»
Dann sei es wichtig, deine Gefühle auch mit anderen zu teilen. «Sage jemandem, dass du wütend bist, das hilft dir selber und auch deinem Gegenüber.» Und auch wenn du glücklich bist, sollst du das deinen Mitmenschen sagen: «Freude ist noch schöner, wenn du sie teilst!»
Am Schluss unseres Drehs mit SRF Kids haben wir gemischte Gefühle: Wir sind traurig, dass es schon vorbei ist und glücklich, dass wir dabei sein durften!