Wie vergangenes Jahr wird auch 2026 von Fortsetzungen und Remakes geprägt. Hollywood verlässt sich – statt etwas zu wagen – auf altbekanntes. Die Liste ist lang. Neue Filme gibt es unter anderem für die «Avengers», «Spider-Man», «Toy Story», «The Cronicles of Narnia», «Hunger Games», «Ice Age», «Shrek» oder «Terrifier». «The Devil Wears Prada» und «Masters of The Universe» werden ebenfalls fortgesetzt. Auch bei unseren Tipps für 2026 kommt man am Thema nicht vorbei.
«The Adventures of Cliff Booth»
«The Adventures of Cliff Booth» ist die ungewöhnlichste und überraschendste Fortsetzung. Nämlich die von Quentin Tarantinos oscarprämierten Meisterwerk «Once Upon a Time in Hollywood», einem Porträt Hollywoods in den späten 1960er-Jahren. Es ging um Rick Dalton (Leonardo DiCaprio), einem Star auf dem absteigenden Ast, und sein Stuntdouble und Kumpel Cliff Booth. Der steht im Zentrum der Fortsetzung.
Quentin Tarantino hat das Drehbuch geschrieben, David Fincher («Fight Club») Regie geführt. Die Story spielt 1977. Cliff Booth arbeitet mittlerweile als Problemlöser für Hollywood-Studios, wenn es um Skandale und Erpressungen geht.
Kinostart steht noch nicht fest.
«Ewigi Liebi»
Kein Remake und keine Fortsetzung, aber eine Adaption: «Ewigi Liebi» ist mit 720’000 Zuschauerinnen und Zuschauern das erfolgreichste Schweizer Musical. Jetzt wurde es verfilmt. Es ist die erste Filmhauptrolle für Sänger Luca Hänni. Popstarkollege Baschi taucht in einer Nebenrolle auf. Regie führt der Freiburger Pierre Monnard («Hallo, Betty»).
Die Musik bei «Ewigi Liebi» besteht aus Mundarthits, wie «Alperose» oder «Scharlachrot». Die Story: Daneli und Heidi waren in ihrer Jugend ein Paar. Sie bekommen die Chance, in die Vergangenheit zu reisen und aus einer unglücklichen eine glückliche Liebesgeschichte zu machen.
Kinostart: 12.2.2026
«Hoppers»
Pixars Animationsfilm «Elio» – keine Fortsetzung, eine neue Geschichte – floppte vergangenes Jahr in den Kinos. 2026 fährt das Studio, das zum Disney-Konzern gehört, zweispurig. Im Juni wird die Erfolgsreihe «Toy Story» mit einem 5. Teil fortgesetzt. Bisher haben die Filme rund ums lebende Spielzeug über 3 Milliarden US-Dollar eingespielt. Eine sichere Sache also. Davor gibt es aber was Neues aus dem Animationsstudio: «Hoppers».
Worum geht's? Wissenschaftler entwickeln Tierroboter in die menschliche Gehirne synchronisiert werden können. Echte Tiere nehmen diese künstlichen Artgenossen als real wahr. Es ist also ein bisschen wie in James Camerons «Avatar». Heldin ist die 19-jährige Tierfreundin Mabel. Sie übernimmt einen Biberroboter, um die lokale Tierwelt gegen eine Baufirma zu verteidigen. Der Trailer ist superlustig und verspricht viel.
Kinostart: 5.3.2026
«The Odyssey»
Kultregisseur Christopher Nolan («The Dark Knight») wagt sich an Homers antiken Epos «Die Odyssee». Die Besetzung ist einfach «wow». Matt Damon als Odysseus, Anne Hathaway als seine Frau Penelope. Ausserdem dabei: Tom Holland, Zendaya, Robert Pattinson, Charlize Theron und Jon Bernthal.
Man könnte von einem Remake sprechen. Weil Homers Werk schon mehrfach verfilmt worden ist. Zuletzt 2024 in einer Variante mit Ralph Fiennes und Juliette Binoche. Am bekanntesten ist wohl «Ulysses» von 1954 mit dem damaligen Superstar Kirk Douglas als antiker Held, der gegen Göttinnen, Zyklopen und Sirenen kämpft. Neu oder nicht neu, wie immer man auf «The Odyssey» schaut: Er kommt von Christopher Nolan. Das wird schon was Originelles herauskommen.
Kinostart: 16.6.2026