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Schweizer Buchpreis 2019 Wer gewinnt den Schweizer Buchpreis? Stimmen Sie ab!

Wir wollen wissen: Wer hat den Schweizer Buchpreis verdient? Die fünf Bücher der fünf Nominierten auf einen Blick.

Dieses Jahr stehen vier Frauen und ein Mann auf der Shortlist für den Schweizer Buchpreis 2019. Aus über 70 Titeln hat die Jury diese fünf Bücher ausgewählt:

Sibylle Berg: «GRM - Brainfuck»

In Sibylle Bergs dystopischem Roman «GRM – Brainfuck» wird gesoffen, gehurt, gemordet – das Ganze per Smartphone gefilmt und live ins Netz übertragen. Die Jury des deutschen Buchpreises habe es nicht gewagt, das «wuchtige, rauhe, bitterböse Buch» auf ihre Longlist zu setzen, sagt Literaturredaktor Julian Schütt.

Tabea Steiner: «Balg»

Tabea Steiner erzählt in «Balg» die Geschichte einer alleinerziehenden Mutter und ihrem Sohn auf dem Land. Dabei bringt uns die Autorin einen schwierigen Jungen näher, der versucht, seine Verletzlichkeit hinter einem dicken Fell zu verstecken.

Ivna Žic: «Die Nachkommende»

In Ivna Žics Roman «Die Nachkommende» reist eine junge Frau von Paris nach Kroatien. In ihren Gedanken: der zurückgelassene Liebhaber und das Schicksal ihrer Grosseltern in Kroatien. Die Zugfahrt wird zur Spurensuche einer jungen Frau auf der Suche nach sich selbst.

Simone Lappert: «Der Sprung»

Auf dem Dach wirft eine Frau wütend Ziegelsteine, unten spekulieren Schaulustige: In Simone Lapperts «Der Sprung» hält eine mutmassliche Selbstmörderin eine ganze Stadt in Atem. Eine packende Geschichte, erzählt mit Fabulierlust und Tempo.

Alain Claude Sulzer: «Unhaltbare Zustände»

Konkurrenzdruck, Optimierung, Flexibilität, Sparen: Die moderne Arbeitswelt stösst einen Schaufensterdekorateur vor den Kopf. Alain Claude Sulzer ergründet in «Unhaltbare Zustände» was geschieht, wenn sich alles verändert – ausser wir selbst.

Wer den Preis bekommt, bestimmt die Jury am Sonntag, 10. November 2019 im Rahmen des Internationalen Literaturfestivals BuchBasel. Der Schweizer Buchpreis ist mit insgesamt 42'000 Franken dotiert. Der Preisträger erhält 30'000 Franken, die vier anderen Finalisten je 3000 Franken.

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