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Mona Vetsch fragt nach – Machen Kinder glücklich?
Aus Reporter vom 26.07.2020.
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Mona Vetsch fragt nach Machen Kinder glücklich?

Diese Frage stellt Mona Vetsch jungen Eltern, Grosseltern und – gewollt oder ungewollt – kinderlosen Paaren. Dabei erfährt sie: Kinder machen glücklich – vor allem im Nachhinein.

Ihre Suche nach dem Kinderglück führt Mona Vetsch zu Sabina und Roger Rhyner in Glarus. Jahrelang bemühte sich das junge Paar vergeblich um Nachwuchs. Erst dank verschiedenen Eizellen- und Samenspenden in Spanien stellte sich das Kinderglück ein. Dieses blieb Gabriela und Adrian Thomann auch nach zahlreichen In-vitro-Fertilisationen versagt: «Dieses Hoffen und Bangen, die Enttäuschungen, wenn es wieder nicht geklappt hat – das war eine schlimme Zeit», erinnert sich Gabriela Thomann. 

Was aber, wenn das lang ersehnte Kind oder das Muttersein nicht glücklich macht? «Ambivalente Gefühle der Elternschaft gegenüber sind nicht selten und sollten vom familiären Umfeld und Fachpersonen ernst genommen und nicht einfach als 'Babyblues' abgetan werden», erklärt Andrea Borzatta, Präsidentin des Vereins Postpartale Depression Schweiz. Und manchmal gehen diese ambivalenten Gefühle nicht mehr weg und werden zur Reue: Zwei Betroffene erzählen zum Thema «Regretting Motherhood». 

Erfrischend ehrlicher Einblick

Laut Glücksforscher Mathias Binswanger sind Menschen, die Kinder hatten, glücklicher als kinderlose. «Sind die Kinder einmal ausgezogen, erinnern sich die Eltern – dank selektivem Vergessen – vor allem an die schönen Momente zusammen mit ihrem Nachwuchs», fasst Binswanger die Forschung zum Thema zusammen. Denn das Glücksgefühl junger Eltern, deren Alltag von Schlafentzug, mangelnder Freizeit und der Doppelbelastung in Familie und Beruf geprägt ist, erlebt normalerweise – nach der Vorfreude und dem beglückenden Moment der Geburt – erst einmal einen grossen Dämpfer. 

Einen erfrischend ehrlichen Einblick in den «ganz normalen Wahnsinn» des Familienlebens mit Kleinkindern und Teenagern geben Bloggerinnen wie Nadine Chaignat, Sandra Casalini und Evelyne Gutknecht mit ihren Videotagebüchern. 

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13 Kommentare

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  • Kommentar von Martin Vischer  (Martin Vischer)
    Ich hatte mich nie für eigene Kinder ausgesprochen und damals, als ich gefragt wurde, spontan ja gesagt. Es war bestimmt die beste Entscheidung meines Lebens. Kinder wäre aber ein noch grösseres Glück, wenn nicht jeder Depp „wüsste“, was das Beste für mein Kind ist. Das Glück ein Kind zu haben, wird vor allem von Lehrern und Dergleichen getrübt.
  • Kommentar von Marlies Artho  (marlies artho)
    Fortsetzung plötzlich sagte sie also gut. Wir gingen in ihr Zimmer, setzte sie auf den Wickeltisch, da Umarmte sie mich mit beiden Händchen und sagte zu mir, GOSI CHUMM MIR MACHET WIEDER FRIEDE. Ich knuddelte sie und sagte ihr, sie habe mir das schönste Weihnachtsgeschenk gemacht in meinem Leben. Einfach so einmal eine schöne Geschichte die wir persönlich oft erlebten als die Kinder, Enkelkinder noch klein waren. Wünsche allen ein glückliches Leben die mit viel Freude begleitet wird.
  • Kommentar von Marlies Artho  (marlies artho)
    Weihnachten erlebt: wir hüteten die 1 1/2 J Enkelin, als sie aufwachte wollte ich sie anziehen. Sie sagte nein Mama muss, ich Mama und Papa machen das essen bereit, deshalb nehme ich ihnen die Arbeit ab und ging aus dem Zimmer und sagte ihr, du kannst mir sagen wann du bereit bist. So setzte ich mich auf die Treppe, beide Hände aufgestützt im Gesicht, plötzlich öffnete sie die Tür und kam mit einem Büchlein da her, schau mal sagte sie, Antwort ich sehe gar nichts weil du nicht angezogen bist