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Die zwei Welten der Bise Zwischen Glücksrausch und Gänsehaut

Die Bise begleitet uns bis auf Weiteres. Der böige Nordostwind ist des einen Freud, des anderen Leid.

Die Sonne scheint und die Temperaturen liegen im frühlingshaften Bereich. So weit, so gut, wenn da nur nicht die «störende» Bise wäre.

Bis mindestens zum Wochenende bläst sie praktisch jeden Tag. Am Mittwoch ist sie mit Böen von 30 bis lokal 60 km/h am stärksten, bevor sie von Tag zu Tag etwas schwächer wird und am Sonntag wieder zunimmt.

Bise sorgt für Gänsehaut

Der Wind der nächsten Tage beeinflusst die gefühlte Temperatur. Aufgrund des Windchill-Effekts werden sich die 16 Grad am Mittwochnachmittag wie 14 Grad anfühlen. Zumindest im Schatten reicht das für Gänsehaut.

Was ist der Windchill-Effekt?

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Der menschliche Körper bildet auf der Haut ein dünnes Warmluftpolster. Durch Wind wird diese Isolationsschicht jedoch ständig weggetragen. Dadurch sinkt die gefühlte Temperatur. Dieser Effekt wird als Windchill-Effekt bezeichnet.

Glückgefühle für Wassersportler

Gleichzeitig sorgt die Bise bei Windsurferinnen und Seglern für Glücksgefühle. In den nächsten Tagen herrschen beispielsweise auf dem Bieler- und Neuenburgersee, aber auch auf dem Murten- und Bodensee optimale Windbedingungen.

Für Segler sind die Böen von Mittwoch mit bis zu 60 km/h eventuell etwas zu stark. Am Donnerstag und Freitag sollten dann aber auch die Hobbysegler zum Zug kommen. Hier geht es zur detaillierten Windprognose für die Schweizer Seen. Übrigens, dank Neoprenanzug und sonnigem Wetter lässt sich das noch relativ kühle Wasser gut aushalten.

Wetter SRF 1, 24.4.26, 12:20 Uhr

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