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Regenarmut in der Schweiz Trockenheitsrekorde im April

  • Der April war sehr trocken.
  • An einigen Messtationen trockenster April seit Messbeginn.
  • Die Bodenfeuchte ist darum vielerorts niedrig.

Der April 2026 war schweizweit sehr trocken. Typischerweise gab es zwischen 10 und 30 % des üblichen Aprilregens. Besonders trocken war es im zentralen Mittelland und im Kanton Bern.

Eine Karte der Schweiz mit dem Niederschlag im Vergleich zum Durchschnitt im Monat April.
Legende: Je brauner, desto trockener: Die Karte zeigt den Niederschlag im April im Vergleich zum Durchschnitt 1991–2020. Praktisch nirgends fiel mehr als die Hälfte des üblichen Aprilniederschlags (gelbliche Farben). SRF Meteo

An vielen Messtationen gab es einen April-Trockenheitsrekord – so wenig Niederschlag wie noch nie seit Messbeginn. Betroffen waren unter anderem Interlaken/BE, Freiburg, Aarau/AG, Zofingen/AG oder Arbon/TG. Als Beispiel zeigen wir Kandersteg/BE, wo seit 1900 gemessen wird.

Etwas weniger extrem war der April beispielsweise in Basel. Auch hier zählte der April 2026 zu den trockensten – doch in Basel kommt eine ähnliche Regenarmut etwas häufiger vor.

Auswirkungen auf die Sommertemperatur?

Die Böden sind vielerorts bereits trockener als zu dieser Jahreszeit üblich, wie die Trockenheitsplattform des Bundes zeigt. Eine anhaltende Bodentrockenheit könnte die Sommertemperatur erhöhen: Wenn weniger Wasser verdunsten kann, wird es tendenziell wärmer – beispielsweise während Hitzewellen. Entscheidend ist die Niederschlagsentwicklung im Mai. Es besteht Hoffnung, denn der Mai zählt statistisch zu den regenreichsten Monaten in der Schweiz.

Meteo, 26.04.2026, 19:55 Uhr, SRF 1

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