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Small-Talk Wissen Wir sind mitten im Winter – oder doch nicht?

Mitte Januar stecken wir nach meteorologischer Definition mitten im Winter. Eineinhalb Wintermonate sind vorbei und eineinhalb Monate haben wir vor uns. Je nach Betrachtungsweise ist allerdings der Höhepunkt des Winters bereits vorbei oder er steht erst in rund drei Monaten an.

Zwei Gläser und eine Platte mit Fleisch und Brot vor der Bergkulisse
Legende: Zinal/VS So soll es sein: Im Schnee mit einem Glas Holunderblütensirup auf die Wintermitte anstossen. Andrea Bütikofer

Wann ist der kälteste Tag?

Klimatologisch gesehen ist die kälteste Phase vielerorts zwischen dem 20. und 30. Januar. Danach steigen die Temperaturen allmählich. Dieses Jahr sieht es nach den Langfristprognosen allerdings in der nächsten Woche nicht besonders kalt aus.

Die Sonne spurtet in den Frühling

Die dunkelste Phase des Winters ist bekanntlich bereits vorbei. Es wird rasch wieder heller. Die Sonne geht Ende Januar fast schon eine halbe Stunde später unter als im Moment.

Schneemaximum dürfte noch kommen

Für Schneebegeisterte ist die Wintersaison noch lange nicht vorbei. Im Gegenteil – im Durchschnitt liegt im Engadin oder in Engelberg erst Ende Februar die dickste Schneedecke. In hohen Lagen ist die Schneedecke erst im Frühling maximal hoch. Auf dem Weissfluhjoch oberhalb von Davos liegt normalerweise im April am meisten Schnee.

Meteo, 13.01.2026, 19:55 Uhr, SRF1

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