Bei Skiwettkämpfen hat immer auch das Wetter ein Wörtchen mitzureden. Wie wird denn das Wetter an den Olympischen Spielen? Diese Frage lässt sich nicht in einem Satz beantworten, denn die Austragungsorte liegen weit auseinander und erhalten dementsprechend teils unterschiedliches Wetter.
Am Samstag fahren die Männer auf der Pista Stelvio in Bormio. Am Sonntag rasen die Frauen die Olimpia delle Tofane in Cortina d'Ampezzo hinunter. Die beiden Austragungsorte liegen knapp 140 km auseinander. Dies entspricht zum Beispiel der Distanz zwischen Adelboden/BE und Laax/GR.
Prognose für die Trainingstage
Der Olympia-Prolog geht bald los. Für die Männer ist am Mittwoch das erste von drei Abfahrtstrainings geplant.
Möglicherweise machen Wolken und Schneefall den Speed-Spezialisten das Leben schwer. Es folgen weitere Trainingstage am Donnerstag und Freitag. Dann ist die Chance auf trockenes Wetter grösser.
Bei den Frauen gibt es ebenfalls drei Trainingstage. Das erste Training steht am Donnerstag an.
In Cortina d'Ampezzo ist die Niederschlagswahrscheinlichkeit generell grösser als in Bormio. Aus heutiger Sicht bietet das letzte Training am Samstag am ehesten etwas Sonne. Das Rennen findet am voraussichtlich sonnigen Sonntag statt.
Tief spielt aus der Ferne mit
Das unbeständige Wetter verdanken die Olympia-Teilnehmenden einem Tiefdruckgebiet. Das Tief liegt weit weg über dem Atlantik bei Schottland. Getreu nach dem Motto «dabei sein ist alles» treibt das Tief eine Strömung an, mit der wiederholt Randtiefs und feuchte Luft in Richtung Alpen geführt werden. Gemäss aktuellen Prognosen sollte sich das Wetter pünktlich aufs Wochenende etwas beruhigen. Überprüfen Sie die neusten Prognosen selbstständig: Bormio und Cortina d'Ampezzo.
Mehr Hintergrundinformationen erfahren Sie von Jürg Zogg: