Die Luft über der Schweiz ist sehr trocken. Am Freitagvormittag beträgt die relative Luftfeuchtigkeit in rund 3000 m Höhe nur wenige Prozent. Das sorgt für eine gute bis ausgezeichnete Fernsicht.
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Bild 1 von 6. Rigi. Die umliegenden Berge scheinen zum Greifen nah. Bildquelle: Doreen Hug.
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Bild 2 von 6. Baar/ZG . Selbst in den tieferen Luftschichten ist es hier relativ klar. Bildquelle: Felix Bühlmann.
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Bild 3 von 6. Lueg/BE. Die Ortsbezeichnung passt! Bildquelle: Maja Bongni.
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Bild 4 von 6. Bütschelegg/BE. Tolles Alpenpanorama! Bildquelle: Heidi Alkenbach.
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Bild 5 von 6. Menziken/ZG . Trockene Luft bedeutet natürlich auch, dass es kaum Wolken gibt. Bildquelle: Rinaldo Meier.
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Bild 6 von 6. Luzern . Hier hat man das Gefühl, eine leichte Trübung durch Pollen und Feuchtigkeit wahrzunehmen. Bildquelle: Heidi Erni Labhart.
Trockene Luft enthält nur wenige Wassermoleküle. Deshalb wird kaum Sonnenlicht gestreut und der Himmel erscheint klar.
Polarluft sorgt für gute Fernsicht
Die Luft über der Schweiz stammt aus grosser Höhe und zudem aus der Region nördlich von Skandinavien. Sie zirkuliert seit mehreren Tagen im Hochdruckgebiet über Nordeuropa und hat sich dabei erwärmt. Zudem kam die Luft kaum mit feuchter Meeresluft in Kontakt.
Dank der trockenen Luft herrscht in den Bergen gute Fernsicht. Aufgrund der guten Durchmischung (also der schwachen Inversion) liegt die relative Luftfeuchtigkeit selbst in tiefen Lagen meist deutlich unter 30 %. Zudem ist die Luft relativ sauber, da die Bise viele Luftschadstoffe weggeblasen hat. Die hohe Pollenkonzentration kann jedoch für eine trübere Sicht sorgen.