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Einmal mehr wird das Berner Stadtparlament linker und grüner
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 30.11.2020.
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Wahlen Stadt Bern Das Berner Stadtparlament wird noch linker und weiblicher

  • Das neue Parlament der Stadt Bern ist noch linker und grüner.
  • Auch die GLP legt zu. Die bürgerlichen Parteien verlieren.
  • Aufgrund des Coronavirus haben weniger Personen als üblich die Stimmzettel ausgezählt. Deshalb dauerte es mit der Bekanntgabe des Resultats bis am späten Sonntagabend.

Sitze im Berner Stadtparlament gewonnen haben: Die Alternative Linke (+1), die Junge Alternative (+1), die Jungfreisinnigen (+1), die Grünliberalen mit der Jungpartei (+3), das Gründe Bündnis (+1) und die Jungen Grünliberalen (+1). Damit haben vor allem grüne, linke und alternative Kräfte im Stadtparlament zugelegt. Aber auch die Jungfreisinnigen und die Grünliberalen.

Sitze verloren haben: SP (-1), FDP (-2), die Grüne Freie Liste (-1), die SVP (-2), die BDP (-1). Damit verlieren vor allem die bürgerlichen Kräfte. Aber auch die SP und die GFL büssen je einen Sitz ein.

Viele Frauen gewählt

Was auffällt: Die grosse Mehrheit der neugewählten Stadtratsmitglieder sind weiblich. Konkret sind 16 von 18 neuen Sitzen von Frauen besetzt. Bei der SP wurden sogar fünf Frauen neu gewählt, vier bisherige SP-Männer hingegen verloren ihren Sitz. Darunter der Gewerkschaftssekretär Johannes Wartenweiler oder der amtierende Co-Präsident Daniel Rauch.

Neu in den Stadtrat gewählt wurden unter anderem Simone Richner (FDP), Thomas Fuchs (SVP) und Claudio Righetti (BDP). Sie dürften von ihrer Kandidatur für die Stadtregierung profitiert haben.

Definitiv nicht mehr im Stadtrat ist Luzius Theiler (GaP). Er war bereits im Sommer zurückgetreten, hatte sich nun aber wieder aufstellen lassen. In seinem Wahlprospekt hatte der wohl dienstälteste Stadtrat aber betont, dass er den Sitz nur annehmen werde, wenn seine Partei zwei Sitze holt. Die GaP bleibt aber bei einem Sitz.

Diese fünf Personen regieren neu die Stadt Bern

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  • Alec von Graffenried (bisher, GFL)
  • Franziska Teuscher (bisher, GB)
  • Marieke Kruit (neu, SP)
  • Michael Aebersold (bisher, SP)
  • Reto Nause (bisher, CVP)

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 29.11.2020, 12:05 Uhr / 30.11.2020, 6:31 Uhr;

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Sahli  (sahliu)
    Bern als nationaler Leuchtturm... Man erlaube mir zu lachen. Leuchtturm für was? Wie man ein so schöne Stadt zu Grunde richtet. Ausgaben nicht zu verantworten sind und dem Volk nichts bringen. Aber man will sich beliebt machen. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft. Die Zukunft meines geliebten Bern gibt mir zu denken. Nur weiter so, direkt in den Ruin. Aber man will es nicht Wahrhaben. Ich sehe die vielen Neinstimmen schon.
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    1. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      Mit 28 Jahren Rot/Grün müsste die Stadt ja schon lange pleite sein (sahliu), ist sie aber nicht. Wenn man aber sieht mit welchen Politikern zum Beispiel die SVP angetreten ist erstaunt es mich nicht, dass Rot/Grün nochmals zugelegt hat. Die SVP sollte halt auch einmal frischere Politiker bringen als immer nur Fuchs und Hess, die am besten provozieren können, sonst reicht es nicht für viel mehr.
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  • Kommentar von Peter Beutler  (Peter Beutler)
    Seit 28 Jahren ist in der Stadt Bern Rotgrün an der Macht. Das Ergebnis vom 29.11.2020 ist für die linke Allianz bislang das beste. Eine solch progressive Regierung, ein solch progressives Parlament gibt es in keiner anderen grösseren Schweizer Stadt.
    Bern hat sich als nationaler Leuchtturm einer fortschrittlichen, urbanen Politik etabliert. Das Berner Modell wird Nachahmer finden . Solidarisch, sozial, umweltfreundlich, multikulturell, auf Menschenrechte bedacht. Ein Gewinn für unser Land.
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    1. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      "Das Berner Modell wird Nachahmer finden ."
      Hoffentlich nicht!
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  • Kommentar von Peter Beutler  (Peter Beutler)
    In der Stadt Bern ist seit 28 Jahren Rotgrün an der Macht. Das Ergebnis 29.11.2020 war bislang das beste für diese Allianz. Und das bei einer Stimmbeteiligung, die bei kommunalen Wahlen noch nie so hoch war. Beachtenswert! Geradezu vernichtend ist das Debakel für die Rechtsbürgerlichen FDP und SVP. Aus linker Sicht: Die Stadt Bern ist ein Leuchtturm für die Schweiz.
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