Zum Inhalt springen

Header

Video
Politologe Lukas Golder: «Keine typische SVP-Vorlage»
Aus News-Clip vom 07.03.2021.
abspielen
Inhalt

Initiative Verhüllungsverbot «Wahlkampf hat bereits Schaden angerichtet»

Die Reaktionen zum zweiten Erfolg des Egerkinger Komitees mit einer islamkritischen Volksinitiative könnten unterschiedlicher nicht sein. Die Sieger sprechen von einem klaren Zeichen gegen den radikalen Islam. Die Verlierer beklagen Islamophobie und nutzlose Symbol-Politik.

Anian Liebrand vom Egerkinger Komitee meint am Nachmittag, dass man dank der Initiative gute Diskussionen auslösen konnte. «Viele Leute haben unsere Argumente mitgetragen.» Das sei ein Erfolg – unabhängig vom Resultat.

Video
Anian Liebrand, Egerkinger Komitee: «Bei uns zeigt man das Gesicht»
Aus News-Clip vom 07.03.2021.
abspielen

Als «Symbolpolitik in der Verfassung», bezeichnet Stefan Manser-Egli von der Operation Libero die Initiative. «Wir hoffen auf ein Nein», sagt er. Der ganze Wahlkampf habe aber bereits Schaden angerichtet, ist er überzeugt.

Video
Stefan Manser-Egli, Operation Libero, zur Initiative über ein Verhüllungsverbot
Aus News-Clip vom 07.03.2021.
abspielen

Lorenz Hess, Die Mitte, sagt, dass das Verhüllungsverbot keine richtige Massnahme sei. «Sobald man hinter die Vorlage schaut, sieht man, dass sie am Schluss eigentlich nichts bewirkt.»

Video
Lorenz Hess, Die Mitte: «Ein Ja bewirkt nichts»
Aus News-Clip vom 07.03.2021.
abspielen

EVP-Nationalrätin Liliane Studer betont, dass sie Religionsfreiheit wichtig findet. Es sei das islamisch-politische Recht, das bei dieser Initiative umgesetzt werden solle.

Video
Lilian Studer, EVP: «Bei der Initiative geht es nicht um Religion»
Aus News-Clip vom 07.03.2021.
abspielen

FDP-Vertreter Andrea Caroni findet, dass die Entscheidung beim Verhüllungsverbot bei den Kantonen liegen sollte. So hätte etwa die Polizeitaktik einen Einfluss auf die Entscheidung.

Das Nein-Komitee hätte sich zwar über ein Nein gefreut, sagte Co-Präsident und FDP-Nationalrat Andrea Caroni. Aber er sei «extrem frohgemut» über das schlechte Resultat der Initiative. Im Vergleich zur Minarett-Initiative mit ihrem Ja-Anteil von 58 Prozent sei sie massiv eingebrochen. «Ich bin froh über diesen steil abfallenden Trend.»

Video
Andrea Caroni, FDP: «Es gibt kein Grund den Kantonen so etwas aufzuzwingen»
Aus News-Clip vom 07.03.2021.
abspielen

Fathima Ifthikar ist Gegnerin des Verhüllungsverbots. Es enttäusche sie, dass die SVP mit der «Symbolpolitik durchgekommen» sei. Sie werde aber den Willen des Schweizer Volks akzeptieren. Aber: «Die Muslime in der Schweiz müssen mit mehr Aufklärungsarbeit ein Zeichen setzen.»

Video
Fathima Ifthikar: «Die SVP ist mit der Symbolpolitik durchgekommen»
Aus News-Clip vom 07.03.2021.
abspielen

Emrah Erken vom Forum für einen fortschrittlichen Islam freut sich über Abstimmungsergebnis. Er sagt, er sei froh, dass Grenzen gesetzt wurden.

Video
Emrah Erken, Forum für einen fortschrittlichen Islam: «Ich bin durchaus froh, dass Grenzen gesetzt wurden»
Aus News-Clip vom 07.03.2021.
abspielen

Saïda Keller-Messahli war eines der prominentesten und aktivsten Gesichter in der Debatte um ein Verhüllungsverbot. Die bekannte Kritikerin des politischen Islams trat in zahlreichen Medien auf und weibelte für ein Ja an der Urne. Auf Twitter bedankt sie sich bei den Menschen, welche die Initiative angenommen haben.

«Das ist ein gescheiter Entscheid des Schweizer Volkes», sagte Komitee-Präsident Walter Wobmann (SVP) der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Jetzt könne die Schweiz klare Regeln aufstellen, damit die Leute wüssten, dass man in der Schweiz das Gesicht in der Öffentlichkeit zeige.

Video
Wobmann: «Verhüllung ist Symbol für ein anderes Wertesystem»
Aus News-Clip vom 07.03.2021.
abspielen

SRF 1, Abstimmungsstudio, 7. März 2021, 12:00 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

25 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Richard Sommerhalder  (Sommerhalder R.)
    Dass srf news den Titel dieses Artikel "Wahlkampf hat bereits Schaden angerichtet", von einem Politiker (Stefan Manser-Egli) übernimmt, der teilweise politische Unwahrheiten verbreitet, ist nicht allzu seriös!
  • Kommentar von Susanna Cella  (PlatonSokrates)
    Das Ja zum Verhüllungsverbot bringt nichts da es nur ein paar wenige Menschen betrifft. Vermutlich wurde viel Geld ausgegeben,welches besser eingesetzt hätte werden können. Und Menschen an Demos werden sich auch weiterhin vermummen. Was ist mit den reichen Touristen aus Ländern in denen die Frauen verhüllt sind. Es soll dann keiner jammern dass diese ihr Geld nicht mehr in der Schweiz ausgeben
  • Kommentar von Christian Urech  (Christian Urech)
    Wir haben über keine Lösung über ein nicht vorhandenes Problem abgestimmt. Jetzt haben wir keine Lösung für ein nicht vorhandenes Problem.
    1. Antwort von Marlies Artho  (marlies artho)
      Ch. Urech jedes Problem ist lösbar, wenn man nur möchte. Mit den Verhüllten Frauen, die hier in der Schweiz herum liefen aus den Arabischen Länder, ja da hatten wir kein Problem. Jedoch sind sie vielleicht froh, wenn sie jetzt in die Schweiz kommen und ohne Verschleierung die Schweiz geniessen dürfen in ihrer vollen Pracht. Man sollte eventuell sich auch weiter damit befassen, was dahinter steht und sich nicht nur auf Kleidervorschrift beschränken.