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Wohnungsnot Viele Ideen, kein Konsens – jetzt sind Sie gefragt

Was tun für mehr bezahlbaren Wohnraum? In der Politik fehlt es nicht an Ideen. Aber ein Konsens für griffige Massnahmen fehlt. Wir fragen die Community nach ihren Vorschlägen.

Gleich drei Initiativen stehen an diesem Wochenende im Kanton Zürich zur Abstimmung, in denen es um die Kosten des Wohnens geht. Zu dieser Häufung sagt Albert Leiser, Direktor des Zürcher Hauseigentümerverbands: «Jede Partei beziehungsweise jeder Verband hat irgendeine Idee fürs Wohnen.»

Viele Ideen – und dennoch sind kaum mehrheitsfähige Lösungen in Sicht. Die Schweiz ist bekanntlich ein Mieterland: Die grosse Mehrheit der Haushalte lebt in Mietwohnungen. Die hohe Nachfrage führt dazu, dass günstige Wohnungen stark belegt sind und oft strenge Belegungsvorschriften gelten.

Drei Personen in einem leeren Raum mit grossen Fenstern und Balkontür.
Legende: Sobald ein Mieterwechsel in einer Wohnung ansteht, beginnt das Kommen und Gehen der Interessierten, nicht nur wie hier im Bild in Zürich, sondern vielerorts in der Schweiz. KEYSTONE/Michael Buholzer

Gleichzeitig besteht die Sorge, dass Menschen mit tieferen Einkommen aus attraktiven Lagen verdrängt werden und die soziale Durchmischung leidet – ein Thema, das sowohl Städte als auch ländlichere Kantone beschäftigt.

Die Wohnungsknappheit ist längst nicht mehr nur ein Phänomen der Ballungszentren. Sie stellt die Schweiz insgesamt vor die Frage, wie Wohnen auch in Zukunft bezahlbar bleiben kann – zwischen Markt, öffentlicher Verantwortung und langfristiger Raumplanung.

In der politischen Debatte drängen die linken Parteien darauf, dass Wohnen nicht allein dem Markt überlassen werden darf, sondern auch eine soziale Aufgabe ist. Insbesondere fordern sie den verstärkten Bau gemeinnütziger Wohnungen.

Bürgerliche Parteien warnen hingegen vor Marktverzerrungen. Sie setzen auf die Förderung des Wohneigentums und weniger staatliche Eingriffe.

Was ist Ihre Idee zur Lösung des Problems?

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Wir testen zurzeit ein neues Angebot für unsere Debattenplattform «dialog». Wir möchten unseren Userinnen und Usern die Möglichkeit geben, eigene Lösungen für politische und gesellschaftliche Probleme vorzuschlagen.

Jene Vorschläge, die in der Community am meisten Anklang finden, bringen wir dann in die öffentliche Debatte ein und konfrontieren Politikerinnen und andere Entscheidungsträger damit.

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