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Nach 123 Stunden im Ziel Arda Saatçi läuft über 600 Kilometer am Stück

Der 28-jährige Berliner ist nach mehr als 600 Kilometern und 123 Stunden und 21 Minuten in seinem Ziel angekommen.

600 Kilometer in 96 Stunden wollte Extremsportler Arda Saatçi eigentlich laufen, vom Death Valley bis nach Los Angeles. Dieses ambitionierte Ziel hat er zwar nicht geschafft, angekommen ist der 28-jährige Berliner trotzdem.

Nach 604.5 Kilometer fällt er seiner Mutter in die Arme

Exakt 123 Stunden und 21 Minuten brauchte er, bis er sein Ziel erreichte. Dort warteten Fans und seine Mutter, welcher er ein gemeinsames Eis am Muttertag versprochen hatte. Dieses Versprechen löste er sofort ein.

Unterwegs kein Zuckerschlecken

Hitze, Schlafmangel und körperliche Schmerzen machten Saatçi sichtbar zu schaffen. Schoss der Puls in die Höhe, ging er zwischendrin einige Minuten, bevor er wieder zum schnelleren Laufen ansetzte.

Hitze, Schlafmangel und körperliche Schmerzen

Nach Ablauf der angestrebten 96 Stunden am Samstag hatte er gut 458 Kilometer zurückgelegt. Er zeigte sich enttäuscht und zugleich kämpferisch. Ins Ziel zu laufen, stand ausser Frage.

Das sind die letzten Meter des Mega-Laufs

Kurz vor dem Ziel lief er teilweise noch mit einer beeindruckenden Geschwindigkeit von etwa sechs Minuten pro Kilometer. Seine Durchschnittsgeschwindigkeit lag am Ende bei mehr als 12 Minuten pro Kilometer.

Lauf per Livestream übertragen

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Den Lauf des 28-Jährigen schauten sich via Stream auf Social Media Hunderttausende Menschen live an.

Saatçis Sponsor Red Bull organisierte einen grossen Medienapparat: Kamerateams, Trainer und Ärzte begleiteten ihn beim Laufen, Assistenten folgten auf Fahrrädern und in Trucks, Drohnen filmten aus der Luft. Selbst in seinen kurzen Schlafpausen war ständig eine Kamera auf ihn gerichtet.

Dem Extremsportler folgen allein auf YouTube rund 1,5 Millionen Menschen, auf Instagram hat er über zwei Millionen Follower. Bei dem Lauf des jungen Berliners wirkte ein riesiges Team mit. Läufer wechselten sich im Schichtdienst ab und filmten Saatçi beim Laufen.

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