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Touristenattraktion Faraglioni-Liebesbogen in Italien durch Sturmfluten zerstört

  • Bei der Halbinsel Salento im Süden Italiens ist der berühmte Faraglioni-Liebesbogen Geschichte.
  • Das Wahrzeichen der Adriaküste in Sant'Andrea wurde vermutlich durch Sturmfluten und heftige Regenfälle der letzten Tage zerstört.

«Es ist ein schwerer Schlag für uns», kommentiert der Bürgermeister von Melendugno, Maurizio Cisternino, gemäss der Nachrichtenagentur Ansa. «Eine der berühmtesten Touristenattraktionen an unserer Küste und in ganz Italien ist verschwunden.»

Die Felsformation ist ein berühmtes Fotomotiv bei Liebespärchen, die mit Booten unter dem Bogen hindurchfuhren und sich dabei küssten. Ausgerechnet zum Valentinstag ist diese Naturattraktion eingestürzt.

Stadtrat Raffaele Piemontese erklärte, dass der Klimawandel und die Zunahme extremer Wetterereignisse natürliche Prozesse beschleunigten. «Die Region Apulien wird weiterhin mit den Küstengemeinden zusammenarbeiten, um die am stärksten gefährdeten Gebiete zu identifizieren und nachhaltige Massnahmen zu planen, mit dem Ziel, Landschaftsschutz, Sicherheit und touristische Aufwertung zu verbinden», fügte Piemontese hinzu.

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