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Wegen Video von Pornostar Rosalía löst in Argentinien einen Shitstorm aus

  • Die spanische Latin-Popsängerin Rosalía hat mit einem geteilten Beitrag in den sozialen Medien in Argentinien für Empörung gesorgt.
  • Fans fordern daraufhin zum Boykott ihrer vier geplanten Konzerte in Buenos Aires auf.
  • Rosalía entschuldigt sich in einer Instagram-Story mit den Worten, sie habe für Argentinien nur Liebe übrig.

Auslöser war ein Video der ehemaligen US-Pornodarstellerin Mia Khalifa, in dem sie Rosalías Lied «La Perla» singt und sich offenbar über die argentinische Fussballnational­mannschaft lustig macht, die das WM-Finale gegen Spanien verloren hatte.

Person in einem federverzierten Outfit vor einer Fotowand.
Legende: Ein geteiltes Video hat einen Sturm der Entrüstung über Rosalía hereinbrechen lassen. Getty Images / Mike Marsland

«Ich habe auf ‹Teilen› geklickt, weil gerade ‹La Perla› lief, und gar nicht gelesen, was da stand – mein Fehler. Tut mir leid», entschuldigt sich die 33-Jährige auf Instagram. In einer weiteren Story schreibt sie: «solo tengo amor x Argentina». Zu Deutsch: «Ich habe nur Liebe für Argentinien.»

Wer ist Rosalía?

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Rosalía Vila Tobella stammt aus Barcelona und zählt zu den erfolgreichsten spanischen Popkünstlerinnen der Welt.

Rosalías Musik verbindet traditionellen Flamenco mit modernem Pop, Reggaeton, Trap und elektronischen Klängen. Dafür wurde sie mehrfach mit Latin-Grammys sowie mit zwei Grammys ausgezeichnet.

Ihre Konzerte gelten als aufwendig inszenierte Live-Produktionen mit Tanz und starken visuellen Elementen.

Boykott-Kommentare wie «cancelada» bekommen daraufhin Tausende Likes. «Leg dich nicht mit Argentinien an», schreibt ein Nutzer ebenfalls in einem der zahlreichen kritischen Kommentare. Und Fans, oder eben ehemalige Fans, kündigen an, ihre Eintrittskarten zurückzugeben.

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