«Es war ungewohnt, so oft vor der Kamera zu stehen. Und ich musste viel Text auswendig lernen», erzählt Neah Hefti bei ihrer ersten Kinopremiere in Zürich, «aber die Leute waren alle sehr nett, darum hab’ ich mich wohlgefühlt.»
Am 16. April feierte das Nachwuchstalent mit «Plitsch Platsch Forever» ihr Kinodebüt. Darin wollen Pola (Neah Hefti) und ihre beste Freundin Polly ihre Sommerferien in der Badi «Plitsch Platsch» verbringen. Doch als die Filteranlage streikt, muss die Badi schliessen und Pollys Eltern, die das Restaurant betreiben, ziehen mit ihrer Tochter nach Kanada.
Das kann Pola nicht auf sich sitzen lassen. Sie knüpft neue Freundschaften und schmiedet Pläne, um ihre geliebte Badi doch noch zu retten.
Gedreht wurde «Plitsch Platsch Forever» im Sommer 2025 in der Badi Geeren in Birmensdorf: in den Sommerferien, damit die schauspielenden Kinder keine Schulzeit opfern mussten. Für Neah Hefti ist es die erste Hauptrolle in einem Kinofilm.
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Bild 1 von 6. Pola (Neah Hefti) und ihre Freundin Polly wollen einen unbeschwerten Sommer in der Badi verbringen. Bildquelle: Catpics / SRF.
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Bild 2 von 6. Pola (Neah Hefti, rechts) und ihre neue Freundin Rosalie unternehmen einiges, um ihr Freibad zu retten – auch mal am Rand der Legalität. Bildquelle: Catpics / SRF.
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Bild 3 von 6. Patrick Frey spielt einen Rentner, für den die «Plitsch Platsch»-Badi sein sommerlicher Lebensraum ist. Bildquelle: Catpics / SRF.
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Bild 4 von 6. Tanzen für die Badi – «Plitsch Platsch Forever» spielt gekonnt mit den Stilmitteln von Videoclips. Bildquelle: Catpics / SRF.
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Bild 5 von 6. Sitzblockade – die Bevölkerung von Rotwil setzt sich für die Badi ein – im wahrsten Sinn des Wortes. Bildquelle: Catpics / SRF.
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Bild 6 von 6. So nicht! Ein Stadtrat von Rotwil hat keine Freude am politischen Engagement der Kinder. Bildquelle: Catpics / SRF.
Schauspielerfahrung in Werbespots
Erfahrungen mit Dreharbeiten brachte Neah ans Set von «Plitsch Platsch Forever» schon mit. Sie spielte bereits in Werbespots für Migros oder die SBB.
Doch Neah fühlt sich nicht nur auf Filmsets, sondern auch auf dem Fussballfeld wohl. Sie trainiert beim FC Adliswil und versucht, neben Schule und Filmdrehs, auch Zeit für dieses Hobby zu finden.
Diesen Sommer wechselt sie von der Primar- in die Sekundarschule – und macht sich bereits Gedanken zur Berufswahl.
Sollte es mit der Schauspielerei nicht klappen, kann ich mir auch Innenarchitektin vorstellen.
«Ich würde natürlich gerne die Schauspielerei weiterverfolgen», sagt Neah Hefti, «aber sollte das nicht klappen, könnte ich mir auch sehr gut Innenarchitektin als Beruf vorstellen. Ich will erst einmal schauen, wie es weitergeht.»
Hefti wird Heidi
Eines ist jedoch bereits jetzt klar: Neah Hefti wird bald wieder im Rampenlicht stehen. Sie ist das neueste «Heidi». In einer schweizerisch-deutschen TV-Serie, die von SRF und dem deutschen Sender RTL koproduziert wird.
In einem grossen Casting setzte sich Neah gegen zahlreiche Mitbewerberinnen durch und ist bereits für erste Dreharbeiten nach Deutschland gereist. 2027 wird die Senkrechtstarterin als Heidi auf den Bildschirmen zu sehen sein.