Von den 15 Gemeinden, die den Steuerfuss senken, rechnen acht mit einem besseren Abschluss als im laufenden Jahr, trotz des tieferen Steuerfusses 2018.
In den Voranschlägen für 2017 hatten die Gemeinden insgesamt einen Aufwandüberschuss von 31,1 Millionen Franken ausgewiesen. Für 2018 rechnen sie noch mit einem Defizit von 13,3 Millionen Franken, wie das kantonale Finanzdepartement am Dienstag mitteilte. Zwei Drittel der 30 Gemeinden budgetieren für 2018 ein Defizit.
Folge von Einmaleffekten
Die Voranschläge 2018 der 30 Gemeinden verbesserten sich somit um total 17,8 Millionen Franken. Grund dafür sind die Gemeinden Lachen und Wollerau, die ihre Budgets um 7,8 Millionen Franken respektive 11,5 Millionen verbesserten, dies vor allem aufgrund von Einmaleffekten.
Die grosse Differenz zwischen dem letztjährigen und dem diesjährigen Budget in der Gemeinde Wollerau erklärt Finanzchef Marco Steiner so: «Die drei Gebergemeinden tragen den innerkantonalen Finanzausgleich solidarisch mit. Freienbach hatte ein sehr gutes letztes Jahr und deshalb bekommen wir eine Gutschrift».
Wollerau zahlt deshalb fast die Hälfte weniger in den Ausgleichstopf, nämlich sechs Millionen Franken. Trotzdem senkt Wollerau im nächsten Jahr die Steuern nicht.