- Menowin Fröhlich gewinnt die RTL-Show «Deutschland sucht den Superstar».
- Und das beim dritten Anlauf: 2005 ist er wegen einer Gefängnisstrafe ausgeschieden, 2010 hat er gegen Mehrzad Marashi verloren.
Über 20 Jahre nach seinem ersten Versuch gewinnt Menowin Fröhlich bei «Deutschland sucht den Superstar». Der 38-Jährige ging am Samstag im Publikumsvoting als Sieger hervor und galt bereits vor dem Finale als der prominenteste Kandidat der Staffel. Als sein Sieg verkündet wurde, ging Fröhlich auf die Knie und weinte vor Glück.
In den sozialen Medien mischen sich Freude und Kritik. Viele sprechen von einem stimmlich verdienten Sieg. Sie erinnern aber auch an die kriminelle Vergangenheit des Gewinners. Fröhlich stand mehrmals vor Gericht, unter anderem wegen Körperverletzung und Drogendelikten.
-
Bild 1 von 2. Eigentlich wollte Menowin Fröhlich nur seine Tochter zum DSDS-Casting begleiten. Doch dann hatte Juror Dieter Bohlen eine Idee: «Du könntest ja wieder mitmachen. Vor mir haste ein Ja.» (09.05.2026). Bildquelle: imago images/Christoph Hardt.
-
Bild 2 von 2. 2010 erreichte er bereits das Finale – und kam optisch noch etwas anders daher. Damals verlor er gegen Mehrzad Marashi. 2005 musste er in Haft. (10.04.2010). Bildquelle: imago images/STAR-MEDIA.
Die kritischen Kommentare nimmt Fröhlich gelassen. «Ich akzeptiere jede Meinung, die die Menschen über mich haben. Ich kann das nicht ändern», sagte Fröhlich nach seinem Sieg der Deutschen Presse-Agentur. «Aber ich glaube, dass man vielleicht mal aufhören sollte, diesen ganzen Negativfilm zu fahren und man von gewissen Dingen auch mal ablassen kann.»