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1200 Migranten in zwei Tagen Spanien fordert europäische Migrationslösung

Legende: Video Spanien wird zum Hauptziel für Migranten abspielen. Laufzeit 02:19 Minuten.
Aus Tagesschau Spätausgabe Wochenende vom 28.07.2018.

Nach der Ankunft von mehr als 1200 Migranten innerhalb von zwei Tagen hat die spanische Regierung reagiert.

Seit Jahresbeginn: 21'000 Neuankömmlinge in Spanien

«Das Migrationsproblem ist ein Problem Europas und erfordert eine europäische Lösung», sagte Innenminister Fernando Grande-Malaska am Samstag bei einem Besuch im Süden des Landes. Am Samstag hatte die Küstenwache 334 Flüchtlinge von 17 Booten gerettet, am Vortag waren es 888 Flüchtlinge.

Spanien hat in diesem Jahr Italien als Hauptankunftsland für Flüchtlinge in Europa abgelöst. Seit Jahresbeginn kamen nach Angaben der Internationalen Migrationsorganisation (IOM) knapp 21'000 Flüchtlinge in Spanien an. In Italien waren es rund 18'100 und in Griechenland rund 15'500.

Neues Aufnahmelager angekündigt

Spaniens sozialistischer Innenminister warf der konservativen Vorgängerregierung schwere Versäumnisse vor. Der Anstieg der Flüchtlingszahlen habe sich schon lange abgezeichnet, und die frühere Regierung habe «zu wenige Vorbereitungen» dafür getroffen, sagte Grande-Malaska. Er kündigte die Eröffnung eines Aufnahmelagers im südspanischen Algeciras für 600 Migranten an.

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142 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Volkart (Lex18)
    Das Problem sind nicht die Flüchtlinge sondern deren Heimatländern. Viele dieser Länder haben eine korrupte Regierung die sogar wollen das die eigene Bevölkerung flieht um deren Geld dass sie heimschicken zu kassieren. Solange man die Heimatländer der Flüchtlinge nicht als gescheiterte Staaten anerkennt sehen deren Regierungen auch keinen Handlungsbedarf.
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  • Kommentar von B. Lobermann (lobermann)
    Hanspter Müller. Jeder der nicht Ihrer Meinung ist, will angeblich Menschen ertrinken, ja gar fahrlässig töten lassen. Und natürlich fehlt jedem den gesunden Menschenverstand. Das ist zu einfach gedacht. Wer die Menschen fahrlässig ertrinken lässt sind die Schlepperbanden und die linken Parteien und Regierungen welche diese Schlepperbanden weiter so unterstützt wie bisher. Dies sagt einem schon der gesunde Menschenverstand
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    1. Antwort von Hanspeter Müller (HPMüller)
      3. Versuch: Wenn ein überfülltes Gummiboot auf dem Mittelmeer ist gibt es genau zwei Möglichkeiten: Entweder man rettet diese Menschen, oder sie sterben weil sie verdursten oder ertrinken. Es gibt keine dritte Möglichkeit, egal warum diese Menschen in diese Situation gekommen sind. Wenn man die Menschen bewusst nicht rettet nimmt man also bewusst deren Tod in Kauf. Alles andere ist Augenwischerei und Ausrede, Menschenverstand hin oder her.
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    2. Antwort von Tobias Weiss (Weiss)
      "bewusst nicht rettet nimmt man also bewusst deren Tod in Kauf. Alles andere ist Augenwischerei und Ausrede," Ich sehe es auch nicht so, dass mit abweichender Meinung zur Grünen Partei man Menschen sterben lassen will. Warum sehen Sie die Schuld nicht bei den Schlepperorganisationen. Es gibt noch eine 3. Möglichkeit? Den Menschen zu helfen, aber auch wieder in Ihre Staaten zurückzuschicken. Und Asylanträge nicht mehr von Bootsflüchtlingen aufzunehmen. Das rettet diese Menschen vor Gefahren.
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    3. Antwort von Tobias Weiss (Weiss)
      Danke für den guten Beitragskommentar B.Lobermann. Wirklich vom ersten bis zum letzten Wort stimme ich Ihnen zu. Die grausamen Schlepperorganisationen sind die Schuldigen. Und alle jede linke politischen Kreise, welche hier keinen Riegel schieben wollen. Die Menschen natürlich retten, verpflegen, aber wieder zurückschicken. Kein Asyl mehr für Bootsflüchtlinge. Und zwar zum Schutz dieser Menschen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Botschaftsasyl?
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    4. Antwort von B. Lobermann (lobermann)
      "Wenn man die Menschen bewusst nicht rettet nimmt man also bewusst deren Tod in Kauf. A" Nein wer eine andere Meinung hat als ihre liebe Grüne Partei nimmt weder die Tötungen von Mensche in Kauf, noch fordert er diese. Sondern wer die Schlepperbanden weiter bewirtschaften will so wie die Linken und deren Gefolgschaft nimmt die Tötungen weiter billigend in Kauf. Danke kommt bei der Schuld der linken Parteien kein Widerspruch von Ihnen. Also sind wir hier gleicher Meinung.
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  • Kommentar von Andrin Ziswiler (Andrinzisi)
    Wir konnen die Flüchtlinge integrierten und in unsere Europäische Gesellschaft nehmen.
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