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Geheimdokumente zu 9/11 könnten freigegeben werden
Aus SRF 4 News aktuell vom 04.09.2021.
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20 Jahre nach 9/11 Geheimdokumente zu 9/11 könnten freigegeben werden

  • Der amerikanische Präsident hat das Justizministerium und andere Behörden angewiesen, die Freigabe geheimer Dokumente zu den Terroranschlägen vom 11. September zu prüfen.
  • In den Dokumenten geht es vor allem um die FBI-Ermittlungen zum Hintergrund der Anschläge.
  • Biden setzt damit ein Wahlversprechen um.
  • Die Verordnung verpflichtet Justizminister Merrick Garland, entsprechende Dokumente innerhalb der kommenden sechs Monate zu veröffentlichen. Das teilte Biden am Freitag mit. Informationen sollten nicht als Verschlusssache eingestuft bleiben, wenn das öffentliche Interesse an der Offenlegung den Schaden für die nationale Sicherheit überwiege.

Opfer forderten Freigabe

    Zuvor hatten einige Familien der Opfer damit gedroht, nicht zu den Gedenkfeierlichkeiten zum 20. Jahrestag zu erscheinen, falls Biden nicht Dokumente freigebe. Ihnen ging es vor allem um Unterlagen, welche die Rolle Saudi-Arabiens bei den Anschlägen beleuchten.

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Aus Sternstunde Religion vom 27.08.2021.
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Hintergrund sind Vorwürfe gegen das Land, Verbindungen zur Terrororganisation Al-Kaida gehabt zu haben. Bei der Mehrheit der Attentäter hatte es sich ausserdem um saudische Staatsbürger gehandelt.

Mehrere Opfer baten am Donnerstag in einem Schreiben an den Generalinspekteur des Justizministeriums darum, ihren Verdacht zu untersuchen, dass das FBI über Beweise, die Saudi-Arabien mit den Flugzeugentführern in Verbindung bringen würde, gelogen oder sie zerstört habe.

Am 11. September 2001 steuerten islamistische Terroristen drei gekaperte Flugzeuge in das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington. Ein viertes Flugzeug stürzte auf ein Feld in Shanksville im Bundesstaat Pennsylvania. Bei den Anschlägen wurden allein in der Millionenmetropole New York 2759 Menschen getötet.

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Aus dem Archiv: Rückblick auf den 11. September
Aus Tagesschau vom 11.09.2011.
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SRF 4 News, 04.09.2021, 01:00 Uhr.;

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35 Kommentare

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  • Kommentar von Peter König  (Vignareale)
    Nun mache der Afghanistan Niederlage ist die beste Zeit die
    Geheimarchive zu öffnen. Dass die Türme durch die Terroristen mit
    gekaperten Flugzeuge zum Einsturz gebracht wurden ist längst die Wahrheit. Aber weshalb hatten die diversen Geheimdienste nicht gewarnt?
    Aber vermutlich werden auch da keine Geheimnisse gelüftet
  • Kommentar von Werner Gürr  (FrMu)
    Weshalb gibt es 20 Jahre nach dem Ereignis überhaupt noch geheime Dokumente? Wer oder was soll/muss durch die Geheimhaltung geschützt werden?
    1. Antwort von Urs Müller  (Jackobli)
      Weshalb sind Teile der Unterlagen zur Ermordung von JFK noch Geheim. Warum sind Teile der Unterlagen zum Skandal um die Crypto AG geschwärzt oder unauffindbar.
      Überall wo es um die Geheimdienste und um die Landesverteidigung geht, hat der Staat Gründe. Oder vielleicht auch keine guten.
  • Kommentar von Heinz Weber  (Heinz Weber)
    20 Jahre Afghanistan sind vergangen.
    Nichts positives haben die Militäroperation es dort für die einheimischen Menschen gebracht.
    Geheimdienste haben ein Eigenleben, lassen sich nicht in ihre Akten schauen. In den USA gibt es davon dutzende, sich sogar konkurrenzierende.
    Wahrheit ist ein hehres Gut, nur wird sie immer nach Belieben der gerade Machthabenden gebeugt.
    Leider. Bleibt aber so.
    Auch bei uns gibt es Beispiele von Fehlleistungen von Geheimdiensten, die nie geahndet werden.