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International 4,3 Millionen Euro Spenden für «Charlie Hebdo»

Nach dem Anschlag auf die Redaktionsräume des Satiremagazins im Januar war die weltweite Anteilnahme gross. Millionen Menschen bekannten: «Je suis Charlie». Viele beliessen es nicht dabei.

Bild einer «Charlie Hebdo»-Ausgabe nach dem Anschlag
Legende: Nach dem Anschlag auf «Charlie Hebdo» war die Anteilnahme immens. Viele Menschen spendeten auch Geld. Reuters

Die französische Satirezeitschrift «Charlie Hebdo» hat nach dem Anschlag auf die Redaktion rund 4,3 Millionen Euro an Spenden aus aller Welt erhalten.

Das Geld soll an die Opferfamilien ausgezahlt werden. Über die genaue Verteilung soll eine eigens vom Justizministerium einberufene Kommission entscheiden.

Zwei schwerbewaffnete Islamisten hatten am 7. Januar die Redaktionsräume der Satirezeitung gestürmt. Sie töteten zwölf Menschen, darunter einige der bekanntesten Zeichner.

Redaktion im Streit

Der Anschlag löste grosse Anteilnahme aus, weltweit erklärten sich Menschen solidarisch. Die erste Ausgabe der Überlebenden verkaufte sich rund acht Millionen Mal – ein Rekord in Frankreichs Pressegeschichte.

Inzwischen herrscht in der Redaktion Streit. 15 der rund 20 Mitarbeiter verlangen eine neue Führungsstruktur und wollen als Aktionäre beteiligt werden. Hintergrund ist auch die Frage, was mit den Millioneneinnahmen aus den letzten Verkäufen geschehen soll.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Jürg Sand , Zürich
    Interessant find ich, wie sich mit etwas Geld der Kapitalismus aus einem roten Kern entwickelt. Aus einer Genossenschaft (ich nehme an es ist eine) wird eine Aktiengesellschaft (ich nehme an die Mehrheit setzt sich durch). Das bestätigt meinen Verdacht: Sozialismus ist Mangel an Gelegenheit.
  • Kommentar von Beni Reber , Řeka, Tschechien
    Ich wusste gar nicht, dass diese zwei Männer bereits rechtskräftig verurteilt wurden...
  • Kommentar von Beat Brüggee , Altendorf
    Wieso? Damit sie nur mehr muslimische Mitmenschen in ihren Pietätsgefühlen verletzen können?