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Legende: Video Der türkische Teil von Zypern feiert mit Militärparade. abspielen. Laufzeit 00:34 Minuten.
Aus News-Clip vom 20.07.2019.
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45 Jahre geteiltes Zypern Trauer im Süden – Feiern im Norden

  • Auf der geteilten Mittelmeer-Insel Zypern haben die Menschen der politischen Trennung vor 45 Jahren gedacht.
  • Im griechisch-zyprischen Süden der Insel heulten am frühen Morgen die Sirenen des Zivilschutzes. Damit wurde an die Opfer der türkischen Invasion vom 20. Juli 1974 erinnert.
  • Im türkisch-zyprischen Norden der Insel feierten die Menschen hingegen den Tag der Militärintervention als Friedenstag mit Militärparaden.
Legende: Video Aus dem Archiv: Gespräche um die Wiedervereinigung von 2016 abspielen. Laufzeit 03:06 Minuten.
Aus Tagesschau vom 01.01.2016.

Im türkisch geprägten Norden wird die Militärintervention vom 20. Juli 1974 als Friedensaktion gewertet. Fünf Tage vor der türkischen Intervention hatten nämlich griechisch-zyprische Nationalgardisten mit dem Ziel geputscht, die Insel mit Griechenland zu vereinigen. Zypern ist seitdem eine der am stärksten militarisierten Regionen der Welt. Allein im Norden sind mehr als 35'000 türkische Soldaten stationiert.

Zahlreiche Bemühungen der Vereinten Nationen für eine Lösung des Zypernkonfliktes sind in den vergangenen Jahrzehnten gescheitert. Ziel ist die Bildung einer Föderation zweier politisch gleichberechtigter Länder – eines griechisch-zyprischen im Süden und eines türkisch-zyprischen im Norden. Der Konflikt wird derzeit durch Streitigkeiten zwischen Nikosia und Ankara um reiche Erdgasvorkommen im Meeresgrund rund um Zypern angeheizt.

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12 Kommentare

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  • Kommentar von Alexander Ognjenovic  (Alex)
    Die türkischen Besatzer müssen schleunigst aus dem Norden der schönen Insel Zypern vertrieben werden und die ganze Insel muss anschliessend wieder unter zypriotischer Kontrolle gestellt werden! Nur diese Sprache verstehen die islamischen Extremisten! Wenn man ihnen nicht hart entgegentritt, machen sie leider was sie wollen! Die ganze Weltgemeinschaft muss für die territoriale Einheit Zyperns einstehen und auch Athen und Zypern den Rücken stärken!
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    1. Antwort von Reto Camenisch  (Horatio)
      Alex. Ja raus aus den besetzten Gebieten wie Zypern, Krim, Tibet, Abchasien, Golanhöhen, West-Jerusalem, Südossetien usw.
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    2. Antwort von Osman Erdogan  (Divide and Rule)
      Danke dass sie mir Ihrem Kommentar aufzeigen, warum vor 45Jahren die Türkei einmarschiert ist, nämlich die Vertreibung der seit Jahrhunderten dort lebenden türkischen Minderheit.
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    3. Antwort von M. Fretz  (MFretz)
      Selbiges gilt für die Krim, die Ostukraine, Transnistrien, Abchasien und Südossetien
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    4. Antwort von Volkan S.  (Mad Volcano)
      Ihr Kommentar zeigt etwas ganz deutlich: nämlich dass es egal ist, wie ignorant man ist, hauptsache man kann gegen die Türkei Stellung nehmen. Erstens hat das hier rein gar nichts mit islamischen Extremisten zu tun! Das ist ein Phänomen, das es vor 45 Jahren noch gar nicht gab! Zweitens ist die Türkei nicht grundlos in Nordzypern einmarschiert, wie im Text ansatzweise angedeutet wird.
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    5. Antwort von Volkan S.  (Mad Volcano)
      Im Übrigen kommen Griechenland und Zypern auch ohne Ihre Aufforderung an die Weltgemeinschaft sehr gut zurecht. Schliesslich haben sie den Beitritt der Türkei in die EU schon zu Zeiten blockiert, als die Türkei noch eine echte Bereicherung der EU hätte sein können. Dass die Türkei zwischen Tür und Angel geblieben und zu dem geworden ist, was sie heute ist, ist u.a. auf eben diese zwei Länder zurückzuführen. Aber wie gesagt, hauptsache, man kann wieder gegen die Türkei schiessen.
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    6. Antwort von Alexander Ognjenovic  (Alex)
      Osman Erdogan und Volkan S. // Ich fühle mich dazu verpflichtet die Wahrheit zu sagen und auf Lügen zu verzichten! Die Realität ist dass es Friedensverträge und UNO-Resolutionen gibt, die die territoriale Einheit Zyperns schützen! Die Türkei hat auf Zypern nichts zu suchen! Nur Griechenland gilt als legitime Schutzmacht Zyperns! Die internationale Gemeinschaft ist auf jeden Fall auf der Seite Zyperns und Griechenlands! Und ich bin es auch!
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  • Kommentar von Hans-Peter Grüter  (HP Grueter)
    Trauer auf der einen Seite,
    Feiern bei den Andern.
    Gibt es noch deutlichere Zeichen das der Konflikt nicht überwunden ist?
    Liebe, nicht Krieg, bringt uns näher.
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  • Kommentar von Beat Leutwyler  (Beat Leutwyler)
    Ob Zypern, Israel und Palästina, Spanien mit Katalonien, usw. - irgendwie fühle ich einen enormen Stolz, wie wir alle dem Kanton Jura seine Eigenständigkeit gegeben haben. Obwohl auch anfangs die Auseinandersetzungen stark und erst später zu echten Debatten führten.

    Ich halte Selbstbestimmung als das friedlichste Element auf unserer Erde und Fremdbestimmung als das Unerbittlichste überhaupt.
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    1. Antwort von Olivier Wetli  ("nicht von dieser Welt")
      Nordzypern wurde von der Türkei militärisch und mit Gewalt eingenommen. Was der Zypernkonflikt mit der Eigenständigkeit eines neuen Kanton Jura zu tun hat ist mir schleierhaft. Das wäre etwa ein Vergleich wie wenn die CH von Österreichischen Kaiserreich beherrscht gewesen wäre und später Schweizer Pro-Deutschland Putschisten sich zu Deutschland wenden wollten, und darauf Frankreich den Jura, die Waadt und das Wallis gewaltsam eingenommen hätte...
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    2. Antwort von Hans-Peter Grüter  (HP Grueter)
      @"nicht von dieser Welt"
      Genau das ist der Unterschied zu anderen Seperationen: Man kann es menschlich oder militärisch über die Bühne bringen.
      Militärisch hat es meist mehr Tote und viele Vertriebene.... welche unsere Waffenverkäufer dann aber sicher nicht bei uns haben wollen.
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    3. Antwort von Jürg Brauchli  (Rondra)
      @Leutwyler: Die Sache mit dem Kanton Jura ist auch nur in einer Direkten Demokratie möglich. Darum bewahre...
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