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Chalet: «Die Uno hat zu lange mit Reformen gewartet»
Aus News-Clip vom 22.09.2020.
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75 Jahre UNO – ohne Trump Trump boykottiert UNO-Festakt

  • Mit einem Festakt haben die Vereinten Nationen am Montag ihr 75-jähriges Bestehen gefeiert – und das überraschend ohne Donald Trump.
  • Eigentlich hätte sich der US-Präsident mit einer vorab aufgezeichneten Video-Botschaft als erster Vertreter der 193 Mitgliedsstaaten äussern sollen.
  • Stattdessen redete nur die amerikanische Vize-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Cherith Norman Chalet.

Während mehr als 15 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt Grussworte schickten, waren die USA demonstrativ mit der dritten Reihe vertreten – und deutlichen Worten. Die Vereinten Nationen hätten sich zu lange gegen Reformen und mehr Transparenz gesperrt und seien zu empfänglich für die Einflüsse autokratischer Regime und Diktaturen.

Statt Trump:  Cherith Norman Chalet.
Legende: Statt Trump per Video vertrat Botschafterin Cherith Norman Chalet die USA. Keystone

Trump an Auftakt dabei?

Zu Beginn des Festaktes in New York hatte UNO-Generalsekretär Guterres an die vielen Herausforderungen erinnert, vor denen die Welt stehe, und forderte die Mitgliedsstaaten zu einer effektiven Zusammenarbeit auf. In New York wird jetzt mit Spannung erwartet, ob sich US-Präsident Trump wenigstens am Auftakt der Generaldebatte heute beteiligt.

Eine Woche lang reden dabei Vertreter aller 193 Mitgliedsstaaten wegen der Corona-Pandemie allerdings nicht wie sonst im UNO-Hauptquartier, sondern per vorab aufgezeichneten Videobotschaften.

SRF 4 News, 22.09.2020 / 02:00 Uhr;

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Walter Freiburghaus  (sophisticated)
    Präsident Trumps Rede zur Eröffnung der UN-Generalversammlung am 22.09.20
    finden sie bei phoenix auf youtube.
  • Kommentar von Willy Boller  (Willy Boller)
    Ich denke mal, dass die Wenigsten den POTUS (aus was für Gründen auch immer) vermisst haben!
  • Kommentar von Urs Petermann  (Rhf)
    Warum soll jemand die Hauptlast der UNO-Finanzierung übernehmen? Ganz einfach: den Staaten, welche bezahlen würden, würde kein Vetorecht zugestanden. Vetorecht abschaffen. Einfaches Stimmenmehr, auch wenn es den Grossmächten nicht passt.
    1. Antwort von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
      Genau meine Meinung Herr Petermann. Die UNO muss Qualität vor Quantität setzen. Wer demokratische Entscheide nicht akzeptieren will, fliegt raus. Ein Zweikammersystem, analog Schweiz, wäre eine starke Variante.
    2. Antwort von Willy Boller  (Willy Boller)
      Das Vetorecht gibt es aber nur im Sicherheitsrat, bei allen anderen UNO-Gremien gibt es kein Vetorecht. Leider aber ist ausgerechnet der Sicherheitsrat einer der mächtigsten Gremien der UNO.