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Agentur für Internetsicherheit Deutschland rüstet sich gegen Cyberangriffe

  • Die Regierung in Berlin will eine eigene Agentur für Cyberwaffen gründen. Das berichtet das Magazin «Spiegel». Es zitiert aus einer Analyse der Bundeswehr.
  • Damit will Deutschland in diesem Bereich mit staatlicher Förderung auf den neuesten Stand der Technik gelangen.
  • Für die kommenden zwei Jahre sind dafür rund 100 Millionen Euro budgetiert.
Digitale Weltkarte.
Legende: Deutschland plant eine Cyberarmee. Keystone

Die Agentur solle damit einen «nachhaltigen Beitrag zur Sicherung der Zukunft Deutschlands leisten», zitiert das Blatt aus der Vorlage von der deutschen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) und von Innenminister Horst Seehofer (CSU).

Mit der Idee orientiert sich Deutschland an ähnlichen staatlichen Cyberagenturen in den USA oder in Israel. Diese identifizierten entscheidende neue Cybertechnologien bereits in der Entwicklungsphase, investierten dann meist in die entsprechenden Start-ups und kämen auf diese Weise an hochmoderne Cyberwaffen, noch bevor diese am Markt verfügbar seien.

Der «Spiegel» zitiert aus einer Analyse der Bundeswehr, der zufolge die staatliche Cyberforschung für Deutschland notwendig sei, um auf dem «digitalen Gefechtsfeld zu bestehen» und einen «essenziellen Beitrag zur gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge» zu leisten.

Das Verteidigungsministerium habe deswegen für 2019 und 2020 je rund 50 Millionen Euro für Forschung und Technik im Cybersektor eingeplant.

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15 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Haller (panasawan)
    Man muss sich der Cyber-Herausforderungen stellen, ohne die "traditionellen", militärischen Fähigkeiten, auch in der Luft, zu vernachlässigen.
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  • Kommentar von Frank Henchler (Fränki)
    Die Schweiz schleudert lieber 8 Milliarden für unsinnige Kampfjets dank der SVP raus. Für das Geld hätte man schon eine beträchtliche Cyberarmee aufbauen können. Aber naja, jedem das Seine.
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    1. Antwort von Patrick Stalder (Patrick Stalder)
      Herr Henchler, lesen sie doch mal die ASMZ. Die Schweiz beginnt die erste Cyber-RS diesen Sommer, wenn ich mich nicht irre. Und natürlich wäre es mir auch lieber, wenn wir die Flugzeuge nicht kaufen, aber mit Computern bekämpft man keine Flugzeuge. @SRF Ist die Analyse der Bundeswehr nicht öffentlich, sodass sie den Spiegel zitieren ? Falls doch, könnten Sie in solchen Fällen den Link hinzufügen ?
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    2. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Ohne Kampfjets macht die Armee keinen Sinn. Man kann da nicht nach Lust und Laune rüsten, man muss alles im Auge behalten. Aber ohne Rückhalt und Einsicht macht eine Armee und Luftwaffe und sogar die Cyber-Abwehr gar keinen Sinn. Verzichtet man auf eines, kann man getrost gleich auf alles verzichten.
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    3. Antwort von Charles Dupond (Egalite)
      @Stalder - Der gleiche Bloedsinn wie die Piloten- oder Raketen-RS. Anstatt milliardenteures Geraet in Friedenszeiten nur noch Profis anzuvertrauen und im Krieg unter der Leitung von Profis einzusetzen, laesst man die Megainvestitionen fuer Einsparungen von ein paar Millioenli fuer mit nur einer Stange Bier pro Tag besoldete Amateure statt Profis entwerten....
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  • Kommentar von Tim Buesser (TimBue)
    Der Deep State und das Polit-Establishment rüsten massiv gegen Cyber-Angriffe auf. Was unter Cyber-Kriminalität alles fallen wird, bestimmen diese Kreise. Was wohl in Zukunft alles unter der Bezeichnung "Cyber-Kriminalität" untersucht, angegangen und unterbunden werden wird. Ein Schelm der da ahnt, dass man sich damit nicht an politischer Opposition auch vergreift und vergreifen wird.
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