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Legende: Video Angehörige der Insassen harren vor dem Gefängnis aus, während Sicherheitskräfte hinein gehen abspielen. Laufzeit 00:20 Minuten.
Aus News-Clip vom 28.05.2019.
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Alle wurden erstickt Mehrere Dutzend Tote in Brasiliens Gefängnissen

  • Im Norden Brasiliens sind in mehreren Gefängnissen insgesamt 42 Häftlinge ums Leben gekommen.
  • Das melden die brasilianischen Behörden.
  • Die Gefangenen seien in verschiedenen Gefängnissen in Manaus, der Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas, tot aufgefunden worden.
  • Laut den Behörden sind alle erstickt. Weitere Informationen wurden nicht gegeben.
Legende: Video Aus dem Archiv: Gefängnisrevolte in Brasilien abspielen. Laufzeit 00:52 Minuten.
Aus SRF News vom 10.08.2018.

Die Regierung von Präsident Jair Bolsonaro habe zusätzliche Sicherheitskräfte nach Manaus geschickt, erklärte der Gouverneur von Amazonas.

Bereits am Sonntag waren in Manaus in einem Gefängnis 15 Gefangene nach Auseinandersetzungen ums Leben gekommen.

Drogenbanden haben das Sagen

Brasilien hat weltweit die drittgrösste Gefangenenpopulation der Welt. Im Juni 2016 sassen in den Gefängnissen Brasiliens 726'712 Häftlinge ein - ungefähr doppelt so viele, wie es Haftplätze gab.

In den überfüllten Haftanstalten gibt es immer wieder tödliche Auseinandersetzungen, Meutereien und Ausbruchsversuche. Oft werden Haftanstalten faktisch von Drogenbanden kontrolliert.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Bär  (Wahrheitssucher)
    Drogenhandel kann nur durch Liberalisierung wie bei Alkohol und Tabak unterbunden werden. Leichte Drogen kann man ganz frei geben. Bei den schweren Drogen wie Heroin und Kokain gegen ärztliches Rezept beziehen. Damit kann mit Drogen kein Geld mehr verdient werden und die Banden werden verschwinden. Die Kriminalität würde massiv zurück gehen. Das Problem der Konsumenten bleibt, aber das haben wir ja auch bei den Alkoholikern und muss mit Prävention möglichst eingedämmt werden.
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  • Kommentar von Simon Weber  (Weberson)
    Diese Banden können nur überleben, da sich immer genügend Abnehmer ihrer Produkte auf Übersee finden lassen. Man wird diese Banden niemals erfolgreich bekämpfen können, auch wenn das der momentane Präsident Brasiliens gerne erzählt. Er würde sich noch wundern, wie viele seiner Politikerkollegen, wie viele Reiche - gut Steuern bezahlende im Drogengeschäft verwickelt sind. Zu rentabel ist dieses Geschäft, und wie überall sonst halt auch nur für ein paar Wenige. Der Rest wird verfüttert.
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    1. Antwort von Lothar Drack  (samSok)
      Damit liegen Sie vermutlich richtig, ausser dass der momentane Präsident „sich wundern“ würde... Ich denke, dass man getrost davon ausgehen kann, dass dem das ebenso bewusst ist wie dem Herrn in Übersee.
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