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Amoklauf auf der Krim
Aus Tagesschau vom 17.10.2018.
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Amoklauf auf der Krim Nach Schiesserei in einer Schule steigt die Opferzahl auf 20

  • Auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim hat ein Amokläufer in einer Schule mindestens 19 Menschen erschossen und danach sich selbst gerichtet.
  • Beim Vorfall in Kertsch wurden über 40 weitere Menschen verletzt.
  • Bei den Opfern handelt es sich zumeist um Jugendliche, wie die Ermittlungsbehörden mitteilten.
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Amoklauf an einer Schule auf der Krim (unkom.)
Aus News-Clip vom 17.10.2018.
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Der Täter sei ein 18-jähriger Schüler der Schule gewesen. Er sei am Nachmittag mit einer Schusswaffe in das Gebäude gekommen und habe wahllos um sich gefeuert. Durch Schüsse und eine Explosion eines ersten Sprengsatzes sind 20 Menschen getötet worden.

15 Tote einschliesslich des Schützen seien Schüler der Berufsschule in der Stadt Kertsch gewesen, sechs von ihnen waren noch minderjährig. Ausserdem seien fünf erwachsene Schulangestellte getötet worden, hiess es in einer Mitteilung. Ein zweiter Sprengsatz sei von den Sicherheitskräften unschädlich gemacht worden. Das Motiv sei bislang unklar.

Terrorakt zunächst nicht ausgeschlossen

Schüler und Lehrer liefen in Panik aus dem Gebäude, als der mutmassliche Täter das Feuer eröffnete. Zunächst war nicht ausgeschlossen worden, dass es sich um einen Terrorakt in einer politisch äusserst sensiblen Region gehandelt habe.

Die Stadt Kertsch liegt auf der ukrainischen Halbinsel Krim, die 2014 von Russland annektiert wurde. Die EU und die USA haben deswegen Sanktionen gegen Russland verhängt. In Kertsch befindet sich die im Mai eröffnete Brücke, welche die Krim mit dem russischen Festland verbindet.

50 Menschen verletzt

Neben den 20 Todesopfern wurden zudem 50 Menschen durch den Angriff verletzt, einige davon schwer, das erklärt die russische Gesundheitsministerin Veronika Skworzowa dem Sender Rossija 24.

Putin verurteilt die Tat

«Dies ist eindeutig ein Verbrechen», sagte der russische Präsident Wladimir Putin in Sotschi nach der Tat. Die Hintergründe würden genauestens untersucht.

Laut Luzia Tschirky, SRF-Korrespondentin in Russland, ist es das erste Mal, dass es in Russland wegen eines Schülers zu einer Schiesserei in einer Schule gekommen ist.

Einschätzung von SRF-Korrespondentin Luzia Tschirky

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Beim Angriff auf eine Berufsschule auf der Krim steht ein Schüler in Verdacht, den Anschlag verübt zu haben. Dies hat der Premierminister der Krim, Sergej Aksenov, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS gesagt.

Es ist das erste Mal, dass es in Russland wegen eines Schülers zu einer Schiesserei in einer Schule gekommen ist. Anders als in den USA, wird der Waffenbesitz in Russland streng gehandhabt. Laut russischen Medien hatte der Täter die Lizenz für die Waffe seit Anfang September.

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