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Mitch McConell gratuliert Biden zum Wahlsieg
Aus Tagesschau vom 15.12.2020.
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Anerkennung des Wahlsiegs Führender Republikaner McConnell gratuliert Biden zum Wahlsieg

  • Der führende Republikaner im US-Senat, Mitch McConnell, erkennt Joe Biden nun auch als Wahlsieger an.
  • Der Schritt kommt nach den Abstimmungen der Wahlleute, die Bidens Sieg bestätigten.
  • «Das Wahlleutegremium hat gesprochen. Deshalb möchte ich heute dem gewählten Präsidenten Joe Biden gratulieren», sagte McConnell im US-Senat.

McConnell gilt als enger Vertrauter des amtierenden Präsidenten Donald Trump. Seine Anerkennung von Bidens Wahlsieg hat besondere Bedeutung, weil sich sein Parteifreund Trump noch immer weigert, das Ergebnis der Wahl und seine Niederlage öffentlich anzuerkennen. Bislang hatten erst wenige Republikaner im US-Kongress Biden öffentlich zum Sieg gratuliert.

Mitch McConell
Legende: Mitch McConnell gilt als enger Vertrauter von Donald Trump. Keystone

Bidens Sieg ist offiziell

Am Montag hatten in den 50 US-Bundesstaaten und dem Hauptstadtbezirk Washington die 538 Wahlleute stellvertretend für das Volk ihre Stimmen für den künftigen Präsidenten abgegeben. Damit ist Bidens Sieg nun auch offiziell. Die Amerikaner wählen ihren Präsidenten indirekt. In den allermeisten Bundesstaaten erhält der Kandidat, der am Wahltag die Mehrheit der Stimmen aus dem Volk bekommen hat, auch alle Stimmen der dortigen Wahlleute.

Die Abstimmung der Wahlleute ist in normalen Wahljahren eine Formalie, weil der unterlegene Kandidat in der Regel noch in der Wahlnacht seine Niederlage einräumt. Trump stellt sich weiterhin als Opfer massiven Wahlbetrugs dar, für den es keine Anhaltspunkte gibt.

Endergebnis am 6. Januar verkündet

Das Endergebnis der Wahl wird offiziell am 6. Januar im Kongress in Washington verkündet. Biden soll am 20. Januar vereidigt werden. An dem Tag endet Trumps Amtszeit nach der Verfassung automatisch – auch, wenn er seine Niederlage nicht eingesteht. Dass Biden gewonnen hat, ist spätestens seit dem 7. November klar, als ihn führende US-Medien zum Sieger ausgerufen hatten. Die zuständigen US-Behörden erklärten die Wahl zur sichersten jemals in den USA.

SRF 4 News, 15.12.20; 6 Uhr;

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51 Kommentare

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  • Kommentar von Maciek Luczynski  (Steine)
    DT hat es nicht gefallen, dass McConnell Biden zum Sieg gratuliert hat.
    Er meinte dann: "Die Republikaner sollten endlich lernen zu kämpfen" ... ;-)
    Aber direkt McConnell anzugreifen ( wie bei anderen seiner Widersacher) hat er auch nicht gewagt. DT kann McConnell auch nicht entlassen. Das könnte noch spannend werden ...
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  • Kommentar von Paul Wagner  (päule)
    Es ist zwar wichtig, dass McConnell das endlich ausspricht, aber jetzt soll ihn nur keiner zu sehr loben. Unter diesem fossilen Hardliner aus Kentucky sind die Republikaner so destruktiv gewesen wie kaum je zuvor. Machtbesessen und dogmatisch hat er unter Obama alles verhindert, was er irgendwie konnte. Keiner repräsentiert das alte, weisse, erzstockkonservative Amerika so sehr wie er. Und wenn die Dems in Georgia nicht beide Sitze holen, dann werden wir etwas ähnliches nochmal sehen.
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    1. Antwort von Maciek Luczynski  (Steine)
      Das mag sein, aber er ist kein Freund von DT.
      Und jetzt wird sich zeigen, welche weiteren Republikaner Biden gratulieren werden, die bisher zu DT gehalten haben.
      Wir werden in den nächsten Tagen mitbekommen, wie viele der Reps nur "Mitläufer" waren, und sich dann doch lieber für McConnell, als Trump entscheiden.
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  • Kommentar von Krebs Alfred  (A.Santiago)
    Ich befürchte leider, dass die Republikaner versuchen alles das vom neuen Präsident kommt zu verhindern. Wenn sie es nicht durch Abstimmungen können, halt durch Gerichtsurteile. Bei einem Zweiparteiensystem ist dies leider fast immer so. Was für das Volk gut wäre, zählt nicht. Wäre gut, wenn sich eine dritte Partei etablieren könnte und so etwas Ausgleich machen könnte. Leider wird dies nicht geschehen.
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    1. Antwort von Alex Volkart  (Lex18)
      Das es von den Republikanern noch irgendwelche Manöver kommen ist nicht unmöglich, man darf aber dabei nicht vergessen das alle Bisherigen erfolglos waren.
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    2. Antwort von Krebs Alfred  (A.Santiago)
      Lex18, es geht mir nicht um die Manöver bei der Einsetzung von Biden, sondern nachher wo sie alles torpedieren werden. Hat man ja auch bei Obama gesehen. Alles wo gut gewesen wäre, wie zum Beispiel die Auflösung von Guantanamo wurde verhindert.
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