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Angriff auf Oligarchen Monaco-Anschlag: Hauptverdächtige tot in Ukraine gefunden

  • Die wegen des Anschlags in Monaco gesuchte Ukrainerin ist tot aufgefunden worden, schreibt die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf eine Mitteilung des Generalstaatsanwalts der Ukraine.
  • Zwei Verdächtige seien in diesem Zusammenhang festgenommen worden – davon ein Mitarbeiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes.
  • Der ukrainische Oligarch Vadym Jermolajew sowie zwei Familienangehörige wurden beim Anschlag Ende Juni teilweise schwer verletzt.

Die 39-jährige Anastasiia Berezovska wurde von den Behörden per Interpol-Fahndung wegen versuchten Mordes, Herbeiführens einer Explosion und krimineller Verschwörung gesucht. Sie galt als Hauptverdächtige bei den Ermittlungen rund um den Paketbomben-Anschlag in Monaco am 29. Juni 2026.

Explosion in Wohngebäude

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Drei Personen stehen vor einem Gebäude mit weissem Laken und Absperrband.
Legende: Der Tatort in Monaco. Keystone/EPA Sebastien Nogier

Der Sprengsatz soll am Eingang des Gebäudes deponiert worden sein und Schrauben und Splitter enthalten haben.

Beim Anschlag wurde der ukrainische Unternehmer Wadym Jermolajew, seine Ehefrau und ihr Sohn verletzt. Die Frau schwebte zunächst in Lebensgefahr.

Fürst Albert II. bezeichnete die Tat als «kriminelle Explosion» und sprach von einem Schock für das gesamte Fürstentum

Nach Angaben der monegassischen Justiz soll die Hauptverdächtige nach der Tat über Frankreich, Italien und weitere europäische Länder nach Deutschland geflohen sein.

Nun wurde ihre Leiche am Montagabend in der Nähe von Kiew entdeckt. Sie soll erschossen worden sein, bestätigt der Generalstaatsanwalt der Ukraine gegenüber Reuters.

Ein Mitarbeiter des Militärgeheimdienstes festgenommen

Bei den zwei festgenommenen Personen soll es sich gemäss den Medienberichten um einen Mitarbeiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR handeln, bei der zweiten Person um einen ehemaligen Polizisten.

Vadym Jermolajew wurde 2019 zypriotischer Staatsbürger und 2023 von der Ukraine mit Sanktionen belegt. Ukrainische Medien führten dies auf seine geschäftlichen Aktivitäten auf der von Russland annektierten Krim zurück.

Echo der Zeit, 3.7.2016, 18 Uhr ; 

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