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Messerattacke auf Bürgermeister von Danzig
Aus News-Clip vom 14.01.2019.
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Angriff aus Rache Danzigs Bürgermeister nach Messer-Attacke gestorben

  • Danzigs Bürgermeister, Pawel Adamowicz, ist nach der Messer-Attacke vom Sonntag im Spital verstorben.
  • Er war von einem Ex-Sträfling während einer Benefizveranstaltung mit einem Messer attackiert worden.
  • Hinter der Tat wird eine Racheaktion vermutet.

Es geschah vor den Augen zahlreicher Menschen. Der Angreifer stürmte bei einer Benefizveranstaltung auf die Bühne und stach mit einem Messer mehrfach auf den 53-Jährigen ein. Adamowicz wurde am Herz und weiteren Organen verletzt. Er wurde vor Ort wiederbelebt und anschliessend ins Spital gebracht. Dort wurde er fünf Stunden lang operiert. «Trotz all unserer Bemühungen haben wir ihn nicht retten können», sagte der verantwortliche Arzt laut der Nachrichtenagentur PAP.

Der Angreifer wurde nach der Tat von Sicherheitskräften verhaftet. Die Staatsanwaltschaft wirft dem mutmasslichen Täter versuchten Mord vor. Dieser habe nach vorläufigen Erkenntnissen aus niederen Beweggründen gehandelt, sagte der stellvertretende Generalstaatsanwalt Krzysztof Sierak. Die Ermittlungen gegen den Mann dauerten an, eine Anklage stand zunächst aus.

Die Ermittler schlossen eine psychische Erkrankung bei dem 27-Jährigen nicht aus und kündigten eine psychologische Untersuchung an.

Wohl ein Racheakt

Der Täter soll während des Angriffs gerufen haben, dass er unschuldig in Haft gewesen sei, heisst es unter Berufung auf Augenzeugen. Der 27-jährige Danziger hatte Berichten zufolge wegen Banküberfällen eine mehr als fünfjährige Haftstrafe abgesessen.

Adamowicz gehörte bis 2015 der derzeitigen Oppositionspartei Bürgerplattform PO an.

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20 Kommentare

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  • Kommentar von David Stern  (Adelo)
    Der Geist der Gewalt wird immer stärker, weil die Gewalt des Geistes immer weniger Einfluss hat.
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  • Kommentar von Arturo Di Cani  (Third_Lanark)
    Wenn er sich wirklich dafür rächen wollte, dass er unschuldig im Gefängnis war, dann finde ich schon seltsam, dass der Täter einen Politiker und nicht einen Staatsanwalt oder einen Richter angreift. Deshalb denke ich, dass es gut möglich ist, dass der Täter psychische Probleme hat.
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    1. Antwort von Lesek Hottowy  (Lhot)
      Unschuldig? Der war schon mehrfach vorbestraft.
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    2. Antwort von Arturo Di Cani  (Third_Lanark)
      1. kann man auch unschuldig verurteilt werden.
      2. kann niemand hier drin mit Sicherheit sagen, ob dieser Mann zurecht verurteilt wurde oder zu unrecht, da niemand die Details zu diesem Fall kennt.
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  • Kommentar von Anna Jakob  (Anjak15)
    Auch wenn ich den aktuellen Fall und vor allem den Täter nicht kenne... es kotzt mich langsam an, dass nach jedem Verbrechen standardmäßig der Satz steht: “psychische Erkrankung kann nicht ausgeschlossen werden”. Mein Gott! Es kann ja nicht jeder Verbrecher auf dieser Welt einfach nur psychisch krank sein und deshalb nichts dafür können, dass er/sie ein Verbrechen begannen hat. Sind wir nicht schon soweit, dass “psychische Erkrankung” als Schutzschild gegen verdiente Strafen dient??
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    1. Antwort von Astrid Meier  (Swissmiss)
      Das ist ein Missverständnis. Eine psychische Erkrankung oder Störung mach einen Täter nicht automatisch unzurechnungsfähig. Während jemand, der im schizophrenen Wahn jemanden umbringt wohl behandlungsbedürftig und unzurechnungsfähig ist, würde ein Mörder mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung sehr wohl erkennen können, dass er etwas Verbotenes tut, und würde verurteilt. Hätte er eine psychopathische Persönlichkeitsstörung, würde man über eine Verwahrung diskutieren.
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    2. Antwort von Christa Wüstner  (Saleve2)
      Psychische Erkrankung kann nicht ausgeschlossen werden. Und auch bei der nächsten Verurteilung wird dieses bestimmt wieder ausschlaggebend sein.
      Das heisst doch nicht, dass er seine Tat, wie Frau Meier schrieb, in einem unzurechungsfähigen Zustand begangen hat. Hier sind vor allem Psychiatet
      gefordert ihre Diagnosen zu überdenken.
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