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International Anti-IS-Allianz beginnt Beratungen in Brüssel

Über 60 Staaten und Institutionen haben sich der Koalition gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen. Nun haben in Brüssel Beratungen für eine gemeinsame Strategie begonnen. Die Allianz rechnet mit einem jahrelangen Kampf.

Legende: Video Anti-IS-Treffen in Brüssel abspielen. Laufzeit 1:16 Minuten.
Aus Tagesschau vom 03.12.2014.

In Brüssel haben sich heute Spitzenvertreter der Allianz gegen die Terrormiliz IS getroffen. Sie beraten über eine gemeinsame politische Strategie. «Der IS ist eine Bedrohung und eine Gefahr für die Werte von uns allen», sagte US-Aussenminister John Kerry zu Beginn des Treffens.

Kerry zeigt sich zudem erfreut, dass sich über 60 Staaten und Institutionen der von den USA angeführten Allianz angeschlossen haben. Dies innerhalb von nur zwei Monaten. Zu ihnen gehören neben Deutschland oder den USA auch islamische Länder wie Saudi-Arabien oder die Türkei. Der Iran gehört nicht dazu, da sich die USA bisher gegen eine Beteiligung Teherans gesträubt haben.

Kerry: Kampf dauert «vermutlich Jahre»

Ziel der Gespräche in Brüssel ist nach Angaben von Diplomaten, dass sich alle Allianzpartner zu einem gemeinsamen Ansatz im Kampf gegen den IS verpflichten. Der Kampf werde so lange dauern, wie es notwendig sei, sagte Kerry, «vermutlich Jahre».

Durchhaltewille signalisierte auch Deutschland: «Jeder weiss, dass es ein langer Weg ist», sagte Bundes-Aussenminister Frank-Walter Steinmeier.

Die Mitglieder der Koalition gegen den IS unterstützen unter anderem die einheimischen Gegner der Terrormiliz im Irak und in Syrien mit Waffen oder bombardieren Stellungen des IS.

John Kerry und al-Abadi in Brüssel
Legende: «Der IS ist eine Gefahr für die Werte von uns allen»: US-Aussenminister Kerry und Iraks Premierminister Haider al-Abadi. Keystone

Irak bittet Nato um Hilfe

Die irakische Regierung will die Nato um Hilfe für den Kampf gegen den IS bitten. Ministerpräsident Haider al-Abadi habe angekündigt, dass sein Land eine Anfrage zur Unterstützung bei der Ausbildung von Truppen stellen werde. Dies teilte eine Sprecherin des Anti-IS-Bündnisses in Brüssel mit

Die Bitte werde vom Nato-Rat geprüft. Unklar ist, ob das Training irakischer Soldaten im Irak oder im Ausland stattfinden soll.

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8 Kommentare

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  • Kommentar von H. Bernoulli, Zürich
    Alles nur show einer im Hintergrund irrsinnigen Aussenpolitik, die sich immer mehr im Sumpf der unheiligen Allianzen verfängt? Siehe " Globaler Widerstand, NATO, USA Nachschublinien der ISIS laufen durch NATO-Land TÜRKEI (Video)". Dass Saudi-Arabien und USA gemässigte Rebellen in Syrien unterstützen ist kein Geheimnis. Auch keines ist, dass aus Saudi-Arabien die IS finanziell unterstütz wurde. Bisher bestritten die USA, Extremisten im Kampf gegen Assad zu unterstützen. Ev. ist es doch anders...
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  • Kommentar von Christa wüstner, Reinach
    Die Allianz rechnet mit einem jahrelangen Kampf.....ich rechne mit einem Kampf der nie zu Ende geht. Und eine Beratung folgt auf die andere, das wird der jahrelange Kampf sein mit dem die Allianz rechnet
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  • Kommentar von M. Haener, Büsserach
    Und der nächste gemeinsame Feind sind die Ausserirdischen..?
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    1. Antwort von Christa wüstner, Reinach
      Jetzt wünscht man sich wirklich, die Ausserirdischen kämen und würden alle Aufmerksamkeit auf sich lenken. Sehr ironisch aber in dem Durcheinander Eine Lösung. Warten wir also auf sie, Herr Haener, ein kleiner Hoffnungsschimmer
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