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Atom- und Raketenprogramm USA suchen Gespräche mit Nordkorea

Tillerson und Wang Yi.
Legende: US-Aussenminister Tillerson (links) führt an diesem Wochenende Gespräche mit seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi. Keystone
  • Die USA suchen den Kontakt mit der nordkoreanischen Führung, um Verhandlungen über Nordkoreas Atom- und Raketenprogramm zu prüfen.
  • Es gebe «Kommunikationskanäle» nach Pjöngjang und man sei nun daran, die Möglichkeiten zu prüfen, sagte der amerikanische Aussenminister Rex Tillerson.
  • Die USA hätten Gesprächsbereitschaft signalisiert, so Tillerson.

Tillerson führt an diesem Wochenende Gespräche mit seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi. Schwerpunkt sind dabei die Spannungen mit Nordkorea. Bezüglich der direkten Gespräche mit Nordkorea sagte Tillerson vor Journalisten: «Wir sind nicht im Dunkel, im Blackout, wir haben zwei, drei Kanäle nach Pjöngjang offen.»

Vorbereitung für Trumps China-Besuch

Tillerson und Wang Yi wollten auch den für November geplanten China-Besuch von US-Präsident Donald Trump vorbereiten. Die USA hatten zuletzt nachdrücklich versucht, China zu einer stärkeren Einflussnahme auf Nordkorea zu drängen. Peking hat aber eine gespaltene Haltung: Zwar will es in seiner Nachbarschaft keine Atomwaffen, um das Risiko eines Atomkriegs zu minimieren.

Zugleich fürchtet China jedoch einen Kollaps Nordkoreas, der Flüchtlingsströme nach China und das Heranrücken von US-Truppen von Südkorea bis an die chinesische Grenze zur Folge haben könnte.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Wolfgang Bortsch (a2b3c4d5)
    Meines Erachtens eine sehr gute und diplomatische Entscheidung . Wenn INDIEN und PAKISTAN auch Atomwaffen besitzen , dann ist eine DIPLOMATISCHE LÖSUNG bestimmt die empfehlenswerteste Lösung !
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  • Kommentar von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
    Gespräche mit Nordkorea? Das versucht man schon seit dem Ende des Koreakriegs im Jahr 1953 - es hat nie etwas genützt. Das Hauptproblem liegt im Kopf dieses Teilstaates: Solange dieser Kim - der Dritte in dieser teuflischen Dynastie, die über Korea so viel Leid gebracht hat - noch an der Spitze steht, wird es keine Fortschritte geben. Fällt er, bricht auch dieser Clan-Staat wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Die ersten Schritte müssten von innen kommen, aber das wagt noch niemand.
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    1. Antwort von Philipp Etter (Philipp Etter)
      @Stump Wenn ich Sie bedrohe und Sie gerne mit mir verhandeln würden und ich Ihnen sage, dass ich das gerne mache, nachdem Sie mir Ihren Auto-und Hausschlüssel und eine Vollmacht über sämtliche Ihre Konten ausgehändigt haben... Wie reagieren Sie dann?? Wenn Sie ablehnen und ich dann behaupte, Sie würden nicht verhandeln wollen, ist das ziemlich verlogen, finden Sie nicht auch? Das ist in übertragenem Sinn die Situation von Nordkorea!
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  • Kommentar von Stanic Drago (Putinversteher)
    Ich habe eine Frage. Wenn NK eingelenkt hätte und alle Atom Anlage stilgelegt hat, UNO Inspektoren in Land gelassen hat und sich verpflichtet hat mit USA eng zusammenzuarbeiten, werden sie heute bombardiert oder USA würde Gespräche führen wollen? Wieder mal hat sich gezeigt, dass US Vorgehen gegen Gadhafi und Hussein (nicht Obama) falsch war und andere Länder Lehre gezogen haben. Jetzt wird jede klein Diktator seine eigene Bombe wollen. Danke USA.
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    1. Antwort von Albert Planta (Plal)
      Das ist der Trick der Nordkoreaner. Durch ständiges Provozieren halten sie den Konflikt am Leben. Allerdings würde er neue Dimensionen erreichen, wenn Nordkorea tatsächlich taugliche Atomwaffen produzieren könnte.
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    2. Antwort von Stanic Drago (Putinversteher)
      Wenn ich in Seoul leben würde, hätte ich kein Lust haben mich zu überzeugen ob NordkoreanischenA Bombe zu etwas taugen.
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    3. Antwort von Juha Stump (Juha Ilkka Stump)
      Sie sollten das denen in Pjöngjang sagen und nicht uns, Herr Stanic.
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