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Wieder globaler Angriff Auch Schweizer Firmen von Cyber-Attacke betroffen

Ein Cyber-Angriff legt weltweit dutzende Unternehmen lahm. Auch Schweizer Firmen sollen betroffen sein.

Legende: Video «Erpressersoftware breitet sich auch nach Westeuropa aus» abspielen. Laufzeit 1:43 Minuten.
Aus Tagesschau vom 27.06.2017.
  • Gut sechs Wochen nach der globalen Attacke des Erpressungstrojaners «WannaCry» hat ein Cyber-Angriff Dutzende Unternehmen vor allem in der Ukraine lahmgelegt. Betroffen waren der ukrainische Vize-Premier Minister, die Metro in Kiew und der grösste Flughafen der Ukraine.
  • Betroffen waren aber auch der russische Ölkonzern Rosneft und die dänische Reederei Maersk.
  • Ersten Erkenntnissen zufolge handelte es sich um eine Version der bereits seit vergangenem Jahr bekannten Erpressungs-Software «Petya», die Computer verschlüsselt und Lösegeld verlangt.
  • Laut der IT-Sicherheitsfirma Symantec verbreitete sich der Trojaner über die selbe Sicherheitslücke in älterer Windows-Software wie auch «WannaCry».
  • Die Schweizer Firma Admeira teilt auf Twitter mit, dass auch sie von der Cyber-Attacke betroffen sind.

Als Folge des umfangreichen Hackerangriffs vom Dienstag haben die ukrainischen Behörden am Unglücks-Kernkraftwerk Tschernobyl einige Strahlungsmessung
manuell vornehmen müssen.

Grund sei der «vorübergehende Verbindungsabbruch einiger Windows-Systeme», hieß es in einer offiziellen Erklärung.

«WannaCry»-Attacke

Mitte Mai hatte die «WannaCry»-Attacke hunderttausende Computer in mehr als 150 Ländern mit dem Betriebssystem Windows getroffen. Dabei sorgte eine seit Monaten bekannte Sicherheitslücke im veralteten Windows XP für eine schnelle Ausbreitung. Betroffen waren vor allem Privatpersonen aber auch Unternehmen wie die Deutsche Bahn und Renault.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Joel Busch (Joel)
    Also jetzt ist aber fertig mit Mitleid. Einen Monat vor WannaCry war das Update welches das Problem behoben hätte bereits verfügbar, dann ist WannaCry passiert und hat globalen Medienrummel verursacht, jetzt sind nochmal sechs Wochen verstrichen und nun gibt es immernoch Systeme die nicht aktualisiert wurden? Die sind komplett selber Schuld und haben es nicht anders verdient.
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  • Kommentar von Christophe Bühler ((Bühli))
    Hat nicht kürzlich hier(SRF) eine bekannte Professorin der ETH über Cyberattaken gewarnt? Mit einer entsprechenden permanenten Abwehr-Miliztruppe könnte das Problem zumindest in Ansätzen gelöst werden. Da ist die Politik dringend gefragt.
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  • Kommentar von Urs Graf (U.G)
    bald wird es vom Westen her heissen das die Russen es waren. Ohne Beweise nur mit Behauptungen von "zuverlässigen" Quellen, wie immer. Damit würden sich auch weitere Eskalationsstufen geradezu anbieten. Ich hoffe ich habe unrecht aber die USA warnten gestern Syrien präventiv wegen eines möglichen Giftgas Einsatzes (??) Sind das mediale Vorbereitungen? Ich werde das Gefühl nicht los, da steht ein Masterplan hinter allem..
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    1. Antwort von Dave Gruen (Echt jetzt?)
      Sehr wage und difus was Sie da schreiben. So lässt sich die trübe Suppe der Verschwörungstheorien wunderbar wieder einmal mehr aufkochen. Ausser Spekulationen bringt Ihr Kommentar nichts.
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    2. Antwort von Jonas Ammann (jonas.ammann)
      @ Gruen: Ich habe den Kommentar von Urs Graf gelesen und ich kann beim allerbesten Willen nicht verstehen, was daran eine Verschwörungstheorie sein soll? Es ist halt so, dass die Amerikaner zum gefühlt 100-sten mal Assad verbal bedrohen, und in den westlichen Medien hat fast niemand Lust, diese Drohungen kritisch zu kommentieren. Wenn es irgendwo einen Cyberangriff gibt, kommen die Amis und wollen es den Russen in die Schuhe schieben. Auch hier: Fast niemand fragt: Waren es wirklich die Russen?
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    3. Antwort von Joel Busch (Joel)
      Herr Ammann wieso sollte jemand fragen "Waren es wirklich die Russen?" Wenn ja gar niemand behauptet hat die Malware sei russischen Ursprungs?
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    4. Antwort von Jonas Ammann (jonas.ammann)
      @ Busch: Es geht nicht mehr lange, und die Amerikaner werden diesen Cyber-Angriff als einen Angriff der Russen interpretieren. Wollen wir wetten? Anschliessend werden die meisten westlichen Medien diese Interpretation einfach weiterverbreiten, ohne sie kritisch zu hinterfragen. Darauf wollten Urs Graf und ich hinaus. Mit freundlichen Grüssen, Jonas Ammann
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