Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

Auftrag zur Regierungsbildung Regierungsbildung in Israel: Netanjahu-Rivale Lapid solls richten

  • Nach dem gescheiterten Versuch einer Regierungsbildung in Israel unter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu soll es nun Yair Lapid von der liberalen Partei Jesch Atid versuchen.
  • Sollte Lapid Erfolg haben, wäre Netanjahus Zeit als Regierungschef vorbei – nach 12 Jahren in Folge.
  • Präsident Reuven Rivlin hat Lapid, den Chef der Opposition, mit dieser Aufgabe betraut.

Um Mitternacht war die vierwöchige Frist des bisherigen Regierungschefs Netanjahu abgelaufen – ohne Ergebnis.

Der ehemalige Finanzminister Yair Lapid habe die Unterstützung von 56 der 120 Parlamentsmitglieder, erklärte der Präsident in einer Fernsehansprache. Es gebe aber noch «viele Schwierigkeiten». Es werde nicht einfach, aber er glaube, dass der Mitte-Politiker Lapid die besten Chancen habe, eine neue Regierung zu bilden.

Keine einfache Aufgabe

Lapid erklärte: «Ich werde alles dafür tun, dass so schnell wie möglich eine israelische Einheitsregierung gebildet wird, damit wir mit der Arbeit für die Bürger Israels beginnen können.»

Um eine Mehrheit von 61 Abgeordneten zu erreichen, müsste er jedoch eine Reihe von Parteien und Listen hinter sich vereinen, die im politischen Spektrum weit auseinander liegen. Beobachtern zufolge dürfte dies nicht einfach werden. Eine Neuwahl ist weiterhin nicht ausgeschlossen.

Erst Fernsehmoderator, dann Politiker

Box aufklappenBox zuklappen
Alter Mann mit grauen Haaren
Legende: Keystone

Der 57-jährige Yair Lapid war nach einer Karriere als Fernsehmoderator in die Politik eingestiegen. In einer früheren Netanjahu-Regierung diente er als Finanzminister. Nun strebt er ein Bündnis ohne Beteiligung Netanjahus an. Bei der letzten Wahl war die Zukunftspartei hinter dessen rechtskonservativem Likud zweitstärkste Kraft geworden.

SRF 4 News; 5.5.21; 19 Uhr;

Jederzeit top informiert!
Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden.
Schliessen

Jederzeit top informiert!

Erhalten Sie alle News-Highlights direkt per Browser-Push und bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Maciek Luczynski  (Steine)
    Schade dass in Isreal keine Interim-Regierung vorgesehen ist.
    So bleibt Netanjahu weiterhin Präsident, auch wenn er nicht (mehr) wiedergewählt worden ist.
  • Kommentar von Annemarie Engler-Jakober  (wöma)
    Auf dem Golan hat es Obstplantagen, Weinberge, Olivenbäume, Landwirtschaft/Milch-Fleischproduktion. Ich weiss nicht wer sich vom Golan zurück ziehen soll. Israel hat dort Hunderte geflüchtete Syrer gesund gepflegt. Aktion guter Nachbar. Zudem wohnen dort verschiedene Beduinenstämme in ihren Dörfern. Es gibt schöne Naturparks. An der Grenze zu Syrien ein paar IDF Stützpunkte zur Grenzsicherung. Die UN ist sporadisch als Beobachter vor Ort. Das Gebiet ist schwach bewoht.
  • Kommentar von Christa Wüstner  (Saleve2)
    Hoffentlich gelingt es ihm dieses Mal. In der Vergangenheit gehörte er zu denjenigen der
    einen weitgehenden Rückzug von den Golanhöhen forderte sowie die Rückgabe des
    Westjordanlandes.und vor allem eine neue Verfassung.