Zum Inhalt springen

Header

Ein Mann geht auf einem Trümmerfeld an einem verkohlten Auto vorbei.
Legende: 140'000 Menschen mussten wegen der ethnischen Gewalt im Westen Burmas flüchten. keystone
Inhalt

International Aung San Suu Kyi setzt sich doch noch für Muslime ein

Ausgerechnet der Friedensnobelpreisträgerin wurde immer wieder vorgeworfen: Sie schweige zum Schicksal der muslimischen Minderheit in Burma. Nun hat sich Aung San Suu Kyi zu Wort gemeldet.

Aung San Suu Kyi hat die Diskriminierung der muslimischen Volksgruppe der Rohingya kritisiert. Die burmesische Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin sagte, es sei «nicht gut» und «nicht mit den Menschenrechten vereinbar», wenn den Rohingya das Recht auf mehr als zwei Kinder verweigert werde.

Suu Kyis Worte lassen aufhorchen. Immer wieder wurde ihr vorgehalten, sie schweige zum ethnischen Konflikt innerhalb Burmas. Dabei gilt sie bei ihrer Bevölkerung und international als moralische Instanz.

140'000 mussten flüchten

Human Rights Watch wirft der Regierung eine «Kampagne der ethnischen Säuberung» vor. Die Rohingya seien Opfer zahlreicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Darunter Mord, Verfolgung und Zwangsumsiedlungen.

Zuletzt hatten die Behörden zweier Städte im westlichen Bundesstaat Rakhine bekräftigt: Rohingya dürften nur zwei Kinder haben.

Die Behörden in Burma betrachten die rund 800'000 Mitglieder der muslimischen Volksgruppe als illegale Einwanderer aus Bangladesch. Seit letztem Jahr wurden bei Auseinandersetzungen zwischen der buddhistischen Bevölkerungsmehrheit und den Rohingya rund 140'000 Menschen in die Flucht getrieben.

Schliessen

Jederzeit top informiert!

Wir informieren laufend über die aktuelle Entwicklung und liefern Analysen zum Coronavirus. Erhalten Sie alle wichtigen News direkt per Browser-Push. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Push-Mitteilungen aktivieren

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

Meistgelesene Artikel

Nach links scrollen Nach rechts scrollen

3 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.