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Aus für rote Doppeldeckerbusse Londons Stadtbild ist vielleicht bald um ein Symbol ärmer

  • Der Hersteller der roten Londoner Doppeldecker-Busse meldet Insolvenz an.
  • Die nordirische Firma Wrightbus mit rund 1300 Mitarbeitenden sei unter Zwangsverwaltung gestellt worden, gab die Gewerkschaft Unite bekannt.
  • Sie appelierte an den britischen Premierminister Boris Johnson, die Firma durch eine Verstaatlichung zu retten.
  • Johnson hatte in seiner Zeit als Stadtpräsident von London 600 der Busse bestellt, die in der Folge als «Boris-Busse» bekannt wurden.
Video
Aus dem Archiv: Rund und rot – der neue Doppelstöcker für London
Aus News-Clip vom 12.11.2010.
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Johnson hatte in seiner Zeit als Stadtpräsident von London 600 der Busse bestellt, die in der Folge als «Boris-Busse» bekannt wurden.

Nicht umweltverträglich

Sein Nachfolger Sadiq Khan entschied Ende 2016, dass aus Umweltschutzgründen keine weiteren Busse dieses Typs bestellt werden.

Eine ehemalige Wrightbus-Sprecherin wollte sich nicht weiter äussern. Sie verwies lediglich auf die Wirtschaftsberater von Deloitte, die das Gläubigerschutzverfahren kontrollieren.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von M. Roe  (M. Roe)
    Falls Jeremy Corbin mit seiner linken Labor Partei gewinnen wird in England, dann können auch solche Horrorszenarien wahr werden!
  • Kommentar von Peter Amthauer  (Peter.A)
    Ich glaube kaum, dass die Doppeldecker Busse aus dem Strassenbild Londons verschwinden. Allein schon wegen der Touristen wäre das ein Schuss ins Knie.
    MfG
    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Das Problem ist nicht, dass es auf dem Markt keine Doppelstöcker gäbe, das Problem ist, dass er nicht mehr in GB produziert wird. Der größte Teil der in GB zugelassenen Fahrzeuge wird außerhalb von GB hergestellt und durch den Brexit werden sich noch mehr Produzenten verabschieden.
  • Kommentar von Peter Amthauer  (Peter.A)
    Dann baut doch einen anderen Motor ein. So schwer kann das doch nicht sein.
    MfG
    1. Antwort von James Klausner  (Harder11)
      Die britische Autoindustrie hatte nie den Ruf, besonders zuverlässige oder wirtschaftliche Automobile herzustellen, weder Mittelklasse-Fahrzeuge noch teure Luxuswagen, noch Nutzfahrzeuge. Daher auch der grosse Kahlschlag, der nach der Krise der 70er Jahre einsetzte. Alle alten Namen sind tot oder von innovativeren Firmen übernommen. Die Firma Wrightbus hat bis heute überlebt, weil die grossen Städte gewillt waren, die Kraftstofffresser der Folklore halber weiter zu betreiben.