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U-Bahn-Proteste in Chile
Aus News-Clip vom 19.10.2019.
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Ausnahmezustand in Chile Unruhen nach Preiserhöhung bei der U-Bahn

  • Nach Unruhen wegen der Preiserhöhung der U-Bahn in Santiago hat Chiles Präsident Sebastián Piñera am Freitagabend den Ausnahmezustand ausgerufen.
  • In einer Fernsehansprache begründete er seiner Entscheidung wegen «ernster und wiederholter Angriffe» auf die U-Bahn.
  • Der Preis wurde von 800 auf 830 Pesos angehoben. Die Erhöhung beträgt umgerechnet rund fünf Rappen.

Die ersten Proteste waren vor knapp einer Woche ausgebrochen. Gestern mussten Polizei und Feuerwehr wiederholt ausrücken, weil Randalierer in mehreren U-Bahn-Stationen schwere Schäden angerichtet hatten. Ein vom Innenministerium verbreitetes Video zeigte beschädigte Rolltreppen und Flammen in der Station Cumming im Zentrum von Santiago. Im Hintergrund waren Sprechchöre zu hören.

Die Metro stellte am Abend den Verkehr für das ganze Wochenende ein. Grund seien die «Schäden an der Infrastruktur». Unter diesen Umständen könne die Sicherheit der Mitarbeiter und Passagiere nicht gewährleistet werden.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Müller, Santiago de Chile  (urm)
    Die Proteste ... mittlerweile haben sie sich zu einem landesweiten Aufstand entwickelt ... richten sich nicht nur gegen die 30 Pesos Preisaufschlag der Metro. Dieser Aufschlag hat das Fass einfach zum Überlaufen gebracht. Es brodelt in Chile seit langem. Der amtierende Präsident hat vor den Wahlen dem Volk 'Tiempos mejores' (Bessere Zeiten) versprochen und nichts dergleichen ist eingetreten ... schlechte Bildung, Gesundheits- und Alterversorgung ... man wird von Chile noch einiges hören !
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    1. Antwort von Urs Müller, Santiago de Chile  (urm)
      Man muss zum Thema auch wissen, dass die rechtspopulistische Regierung, und damit die grossen und reichen Geschäftsherren, das Volk bis zum geht nicht mehr, aussaugen um sich persönlich zu bereichern. Jetzt ist der Punkt erreicht wo das Volk sagt: Genug ist genug ! Wir gehen jetzt auf die Strasse. Wer nichts hat kann auch nichts verlieren. Piñera hat vor den Wahlen immer davor gewarnt, dass mit einer linken Regierung 'Chilezuela' droht ... das hat er jetzt selber verursacht ...
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  • Kommentar von Albert Planta  (Plal)
    Es beginnt Überfall zu brodeln im Hinterhof der USA. Die Leute lassen sich den Neoliberaralismus nicht mehr so ohne Weiteres über sich ergehen.
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    1. Antwort von Hans Ochsner  (Hans Ochsner)
      @Planta: Wenn Sie in einem lateinamerikanischen Land Lateinamerika als Hinterhof der USA bezeichnen würden, dann riskierten Sie Prügel! In Europa brodelt es ebenfalls an diversen Orten. Gehört Europa auch zum 'Hinterhof' der USA?Und was verstehen Sie unter Neoliberalismus? Selbst Wikipedia ist nicht in der Lage für den abgedroschenen Begriff eine klare Definition zu liefern!
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    2. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Um es bildlich zu sagen: Westeuropa war im Kalten Krieg unter den Fittichen der USA, Osteuropa unter dem Joch der Sowjetunion. Hier geht es aber um Chile, wo seinerzeit ein demokratisch gewählter Präsident mithilfe der USA gestürzt wurde. Die USA dulden in ihrem Hinterhof keine Regierungen, die ihnen nicht wohlgesonnen sind.
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    3. Antwort von Hans Ochsner  (Hans Ochsner)
      @Planta: Dulden die USA z.B. die Regierung von Venezuela nicht? Ich finde schon, und schon sehr lange! Zum Leid vieler Venezuelaner. 'Seinerzeit' ist lange her. Die Zeiten haben sich geändert!
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    4. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Ochser: Die USA legen Venezuela und Kuba Steine in den Weg. Haben sie noch nie was von den Sanktionen gehört?
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