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Legende: Video Ausschnitt aus dem Propaganda-Video der Volksbefreiungsarmee abspielen. Laufzeit 00:21 Minuten.
Aus News-Clip vom 01.08.2019.
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Ausschreitungen in der Stadt Propaganda-Video soll Hongkonger warnen

In einer Sequenz drängen Soldaten der Volksbefreiungsarmee unbewaffnete Menschen auf einem Platz zurück.

Das chinesische Militär in Hongkong hat in sozialen Media ein Video veröffentlicht, das für Aufsehen sorgt: Zu sehen ist, wie Soldaten der Volksbefreiungsarmee gegen vermeintliche Randalierer vorgehen.

Soldaten seilen sich aus einem Kampfhelikopter ab, Rauch steigt auf, es wird scharf geschossen. In einer Sequenz des Videos drängen die Soldaten der chinesischen Volksbefreiungsarmee unbewaffnete Menschen von einem Platz.

Warnung gegen Hongkong

Zwar taucht im Video nirgendwo das Wort Hongkong auf. Jedoch tragen die chinesischen Soldaten darin rote Transparente, um Protestierer zu warnen. Beschriftet sind diese auf Englisch und mit traditionellen Schriftzeichen. In China ist Hongkong praktisch der einzige Ort, an dem diese Schriftzeichen noch verwendet werden.

Ausschnitt aus Propaganda-Video zeigt Soldaten in Vollmontur gegen Demonstranten
Legende: Ausschnitt aus Propaganda-Video. SRF | EBU

Veröffentlicht wurde das Video passend zum Jahrestag der Gründung der Volksbefreiungsarmee. Trotzdem sei es eine einzige Provokation, sagt der bekannte Aktivist und Oppositionspolitiker Nathan Law in Hongkong.

«Peking hat schon früher Taktiken zur Einschüchterung verwendet. Sie warnen damit die Bevölkerung in Hongkong, nicht zu stark zu demonstrieren und die Regierung nicht herauszufordern.»

Das chinesische Militär unterhält in Hongkong mehrere Stützpunkte – die Soldaten bewegen sich in der Regel nicht ausserhalb des Militärgeländes. Dass China bei den Protesten in Hongkong wirklich das Militär einsetzt, gilt als äusserst unwahrscheinlich.

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9 Kommentare

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  • Kommentar von M. Kaiser  (Klarsicht)
    Diese Jungen sind im Recht -die Chinesen sollen ihre Diktatur bei sich behalten und die Rechte der Hongkonger nicht versuchen zu unterlaufen -mit Auslieferungs-Gesetzen. Also alle die nicht nach dem China - Gefallen Tanzen -werden dann an die Chinesen zur Folter frei gegeben -das gilt es mit klarer Antwort zu unterbinden . Die Chinesen sollen bei sich sehen , dass ihr gesamtes Volk zu Essen hat und zu Wohlstand kommt und nicht von Hongkong die Früchte ernten wollen .
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    1. Antwort von Paul Soltermann  (ps)
      @Kaiser: Bitte belegen sie ihre Behauptung mit objektiven Fakten, dass China eine Diktatur sei. Nach meinem Wissensstand muessen Diktatoren nicht alle 4 Jahre vom Parlament bestaetigt werden. Bitte belegen sie auch mit Fakten dass China Gefangene foltern laesst und machen sie sich schlau betreffend dem aktuellen Wohlstand in China.
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    2. Antwort von M. Kaiser  (Klarsicht)
      @Soltermann: Wo leben sie denn bitte ? China ist bei ihnen eine Demokratie - unglaublich wie sie die Weltgeschichte kennen. Die Fakten sind zu Tausenden von den unterdrückten Chinesen Tibetern selbst zu erfahren. Und was den Wohlstand angeht sehen sie sich die verarmte Landbevölkerung an die von den Apparatschik durch Landenteignung und Unterdrückung gepeinigt werden . Unglaublich dass sie dies leugnen wollen. Dieses China ist heute noch für Millionen Chinesen eine grauenvolle Zeit .
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    3. Antwort von Paul Soltermann  (ps)
      @Kaiser: Es war mir klar, dass ich von ihnen keine Belege, dafuer aber weitere unzutreffende Behauptungen erhalten wuerde. Ich rate ihnen, China zu bereisen und zu versuchen diese Behauptungen selbst zu dokumentieren. Andernfalls sollten sie ihre ID (Klarsicht) tunlichst abaendern.
      nb Ich lebe seit 12 Jahren mit meiner Familie ziemlich genau dort wo sie der Bevoelkerung Armut und Unterdrueckung unterstellen. Habe mich noch nie aktiver und freier gefuehlt als hier.
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  • Kommentar von Ursula Keller  (Note)
    Ist die englische Übersetzung nicht eher ein Zeichen dafür, dass die Aufforderung die Polizei nicht anzugreiffen an nicht chinesisch sprechende Protestler gerichtet ist?
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    1. Antwort von Paul Soltermann  (ps)
      Gut kombiniert Frau Keller!
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  • Kommentar von Paul Soltermann  (ps)
    Wie auch immer, China wird den 'Aktivisten' nicht gestatten, Hongkong im Chaos versinken zu lassen. Noch kommt Hongkongs Bedeutung nahe an die Metropolen Shenzhen und Shanghai heran und muss keinen Tribut fuer die grossen Infrastruktur-Projekte in den schwaecheren Regionen Chinas entrichten (Lastenausgleich).
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    1. Antwort von Delmar Lose  (DeLo)
      HK versinkt nicht im Chaos sondern hat Menschen die aufstehen und sich nicht alles gefallen lassen, das isct auch gut so! Den Chinesen (Regierung) ist es in den letzten 10 Jahren ein wenig in den Kopf gestiegen!
      Leider ist der "Westen" dem Geld so sehr verfallen das er seine eigenen Werte über Bort warf und sich Mundtot machen liess, peinlich!
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    2. Antwort von Paul Soltermann  (ps)
      @DeLo:
      Die Aktivisten sind leider im Begriff aus jugendlichem Übermut ihre Zukunft zu zerstoeren. Es ist zu hoffen, dass diese Jungs sich bis am Ende überhaupt einig darüber werden, was eigentlich das genaue Ziel dieser Aktionen war. Nur gegen die Regierung bzw gegen China im Allgemeinen zu sein, reicht mE nicht aus fuer Krawalle dieser Art.
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