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International Ballon-Explosion in Ägypten: 19 Tote, zwei Überlebende

Auf 300 Metern Höhe über der ägyptischen Stadt Luxor ist es zu einem tödlichen Unglück gekommen: Ein Heissluftballon mit ausländischen Touristen an Bord explodierte und stürzte ab. 19 Menschen starben, zwei Personen überlebten – durch einen Sprung aus dem Ballon.

Legende: Video «Ballon-Unglück in Ägypten» abspielen. Laufzeit 0:47 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 26.02.2013.

Es war ein Flug in den Tod. Beim Absturz eines Heissluftballons starben in Luxor 19 Touristen. Die Getöteten kamen aus Frankreich, Belgien, Grossbritannien, Hong Kong und Japan. Schweizer kamen nicht zu Schaden. Dies erfuhr SRF-Korrespondent Pascal Weber vom Gouverneur der Stadt.

Zwei von 21 Passagieren überlebten. Wie ein Sprecher des Ballon-Unternehmens bestätigte, handelt es sich bei ihnen um einen Touristen und den Piloten des Luftschiffs. Gerettet hatten sich beiden durch einen Sprung aus dem Ballon – noch bevor dieser am Boden aufschlug. Die Überlebenden werden zur Stunde im Spital versorgt.

Kaputter Schlauch verursacht das Unglück

Der Heissluftballon hatte sich in einer Höhe von 300 Metern befunden, als plötzlich ein Feuer ausbrach und es zu einer Explosion kam.

Kartenausschnitt von Luxor und Ägypten
Legende: Luxor liegt ganz im Süden von Ägypten. google maps

Ein kaputter Gasschlauch soll die Detonation verursacht haben, berichtete das Nachrichtenportal «Al-Ahram» unter Berufung auf das Ballon-Unternehmen. Der Schlauch sei kurz vor der Landung gerissen. Die anschliessende Explosion des Gasbrenners habe den Ballon zerplatzen lassen.

Luxor liegt etwa 700 Kilometer südlich der Hauptstadt Kairo. Mit seinen Tempelanlagen ist die Stadt eine der Touristenattraktionen in Ägypten.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger, 6370 stans
    Ich kann den Unfall sehr gut nachvollziehen. Zwar erlebte ich vor einigen Jahren im Aargauischen eine unvergessliche Ballonfahrt in einer herrlichen Abendstimmung. Aber wenn ich so die Flamen über uns lodern sah, überfiel mich schon ab und zu ein mulmiges Gefühl.
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  • Kommentar von Nadine Hudson, Steinen
    Das erinnert mich an den Heissluftballonunfall in China. Wir lebten damals da und führten ein Hotel. Nach dem Unfall wurden alle kommerziellen Ballonfahrten verboten. Um die 100 Familien, Einheimische, die davon lebten, litten unter dem Entscheid. Die Ballonstoffe verrotteten im feuchten Lagerhaus. Die Schlagzeilen waren schnell vergessen, die farbigen Ballone über den Karstbergen lange nicht. Mehr dazu auf dem Blog: http://www.hudsonfamily.ch/2010/04/13/schrecklicher-unfall-mit-konsequenzen/
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  • Kommentar von Kurt Schrag, 3097 Liebefeld
    Offensichtlich wurde als Brenngas Methan statt Propan verwendet. Das Erstere ist leichter als Luft. Bei einer Undichtheit steigt es in die Ballonhülle auf. Ist diese genügend aufgefüllt wird es durch die Brennerflamme entzündet. Propan ist schwerer als Luft und bei Undichtheiten sinkt es gegen den Boden und findet keinen Kontakt mit der Brennerflamme. Daraus ergibt sich übrigens, Propan-Gasbehälter nie im Keller oder an Orten wo das Gas in Keller abfliessen kann aufbewahren!!!!
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    1. Antwort von a.brunner, 3097 Liebefeld
      Intressant zu wissen. Ist wirklich Match entscheidend.
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