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Rassismus und Polizeigewalt: Toter nach Schüssen in Portland
Aus Tagesschau vom 30.08.2020.
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Bei Demonstrationen Ein Toter nach Schiesserei in Portland

  • Bei Demonstrationen in der Stadt Portland im US-Bundesstaat Oregon ist am Samstagabend ein Mann erschossen worden.
  • Der Vorfall ereignete sich am Rande von Kundgebungen von Anhängern und Gegnern von US-Präsident Donald Trump, wie örtliche Medien berichteten.

Nach Schätzungen zogen 2500 Trump-Unterstützer mit mehreren Hundert Autos durch die Stadt. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit linken Gruppen.

Der genaue Hergang ist noch unklar. Bei dem Toten soll es sich um einen Trump-Anhänger handeln. Die Polizei machte keine genaueren Angaben zu seiner Identität und äusserte sich auch noch nicht dazu, wer geschossen haben soll. Es werde wegen eines Tötungsdelikts ermittelt, hiess es.

Trump-Anhänger in Portland.
Legende: Die Trump-Anhänger fuhren mit ihren Autos durch Portland. Keystone

Kundgebungen seit drei Monaten

In Portland im US-Bundesstaat Oregon gibt es seit fast drei Monaten täglich Kundgebungen der Black-Lives-Matter-Bewegung und Gegendemonstrationen. US-Präsident Donald Trump entsandte Bundespolizisten nach Portland, um die Proteste einzudämmen.

Auch in anderen amerikanischen Städten gehen Menschen aus Protest gegen Polizeigewalt gegen Schwarze seit Wochen auf die Strassen. Dabei wurden in der Nacht zum Mittwoch in der Stadt Kenosha im Bundesstaat Wisconsin zwei Menschen getötet. Trump will an diesem Dienstag selbst nach Kenosha reisen.

Das gesellschaftlich gespaltene Land erlebt seit der Tötung des Afroamerikaners George Floyd durch einen weissen Polizisten im Mai eine Welle der Proteste gegen Rassismus, die zunehmend rechte Gruppen auf den Plan rufen.

SRF 4 News, 24.08.2020, 15 Uhr;

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Lily Mathys  (Alle vergeben)
    „ US-Präsident Donald Trump entsandte Bundespolizisten nach Portland, um die Proteste einzudämmen.“
    Kein Präsident kann die Feds einfach so entsenden (s. Verfassung). Sie MÜSSEN gerufen werden vom Gouvernor. Der Präsident kann zusätzliche Einheiten zum Schutz v. Bundeseigentum (hier Gericht) senden (Unterstützung Marshalls). Antifa kündigte an, Gericht abzubrennen inkl. Allen Akten und Beweisen. Die Staatspolizei von Oregon gaben bereits entnervt auf.
  • Kommentar von Patrik Müller  (P.Müller)
    Wenn Trump weg ist wird alles gut. Selbst in den Staaten und Städten die bisher und jahrelang von den Demokraten regiert wurden. Wer das glaubt versteht nicht wie Macht funktioniert.
    1. Antwort von Eva Wädensweiler  (E. W.)
      "Andre Zeiten, andre Vögel!
      Andre Vögel, andre Lieder!
      Sie gefielen mir vielleicht, wenn ich andre Ohren hätte." (Heinrich Heine)

      Passt doch immer, wenn Menschen mit ihren Politiker*innen mal grad nicht mehr so zufrieden sind.

      Und passend auch das Zitat von Unbekannt, welches besonders gut auf Wahlen zutrifft:" Manche Menschen halten leichter zehn Reden als einmal Wort."
      Trifft u. a. auch in der USA auf Vertreter*innen der DEMS, sowohl auch der REPS zu.
  • Kommentar von Marti Müller  (Co2=Leben)
    Ich erwarte eine Distanzierung der Demokraten!