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Brexit-Verhandlungen Bei der Sicherheit setzt Grossbritannien nach wie vor auf die EU

  • Bei der Bekämpfung von Terror und Kriminalität will die britische Premierministerin Theresa May im gleichem Umfang wie bisher mit der EU zusammenarbeiten. Das sei ihr Ziel, sagte sie in einem Interview mit der BBC.
  • In ihrem Brief an die EU sei fast jede Erwähnung wirtschaftlicher Zusammenarbeit verbunden mit Hinweisen auf die Kooperation in Sicherheitsfragen, schreibt die Londoner «Times». May habe gewarnt, dass es ein teurer Fehler wäre, die Kooperation für «den Wohlstand und für den Schutz unserer Bürger» zu schwächen.
  • Wie die «Times» weiter schreibt, sind die EU-Mitgliedstaaten bei Sicherheitsmassnahmen auf Grossbritannien angewiesen – May habe «diese Karte» geschickt gespielt.
  • Auf die Frage, ob Grossbritannien die europäische Polizeibehörde Europol verlassen werde, anwortete May allerdings nicht. Innenministerin Amber Rudd hatte das zuvor als wahrscheinlich bezeichnet.

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6 Kommentare

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  • Kommentar von James Klausner  (Harder11)
    Der Diskont für die Briten beim Mitgliederbeitrag zur EU war wohl noch nicht gross genug. Jetzt werden die Dienste der EU bei Wirtschaft und Sicherheit gratis verlangt. Viel Vergnügen auf dem Weg in den Niedergang.
  • Kommentar von HP Korn  (HaPeChe)
    Ist das jetzt der Beginn von "a hard BREXIT - but light"? May kann sich ja bezüglich Weichmacher vom CH BR beraten lassen...
  • Kommentar von Michel Koller  (Mica)
    Eine Drohung ohne Substanz. Sie würde nie das Risiko eingehen, diese Zusammenarbeit ernsthaft zu gefährden. GB ist ständig Terrorbedrohungen ausgesetzt und ebenfalls auf Zusammenarbeit angewiesen. Würde sie diese aufkündigen und es käme zu einem Anschlag... das wäre politischer Selbstmord.
    1. Antwort von M. Roe  (M. Roe)
      Beide sind genau gleich abhängig vom andern! Deshalb wird dieses Thema sehr schnell und schmerzlos geregelt werden.