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International Beirut versinkt im Müll

Seit die grösste Müllkippe des Landes geschlossen ist, türmen sich in Libanons Hauptstadt die Abfallberge – und der anhaltende Regen verschlimmert die Situation zusätzlich.

Die Strassen Beiruts verwandelten sich derzeit in Flüsse aus Abfall: Dies zeigen Fotos und Videoaufnahmen von Einwohnern und Aktivisten. Am Stadtrand fischten Aktivisten der Protestkampagne «Ihr stinkt» Müll aus den Gewässern.

Die Schliessung der grössten Müllkippe des Landes Mitte Juli hatte eine wahre Abfallkrise ausgelöst. Nach wochenlangen Massenprotesten verabschiedete die Regierung einen Aktionsplan, der unter anderem die kurzfristige Wiedereröffnung der geschlossenen Deponie sowie die Erschliessung neuer Anlagen vorsah.

Die Umsetzung scheiterte bisher jedoch an einer Reihe von Hindernissen, unter anderem am Widerstand der Anrainer. «Ihr stinkt»-Aktivisten warfen den Politikern am Wochenende vor, weiterhin tatenlos zuzusehen, «während das Land aufgrund der grassierenden Korruption und Trägheit im Müll versinkt».

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris  (zombie1969)
    Die Lage wäre hier nicht viel besser, wenn die CH 3-4 Millionen Flüchtlinge aufgenommen hätten. Das ist nämlich das Equivalent wenn man BIP/Bevölkerungsgrösse heranziehen würde. Neben den anderen regionalen Besonderheiten und der Instablität der Region schlagen sich die Libanesen aber recht gut.
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  • Kommentar von Peach Meier  (Peach Meier)
    Grausam. Sicher wird bald Europa dafür verantwortlich gemacht und BR SS fliegt hin um alles Aufräumen zu organisieren. Wir zahlen!
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