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Belebte Fussgängerzone Auto fährt in Leipzig in Menschenmenge – zwei Menschen getötet

In der ostdeutschen Stadt ist ein mutmasslicher Amokfahrer mit einem Auto in eine Menschenmenge gefahren. Was bisher bekannt ist.

Was ist passiert? In der Innenstadt von Leipzig ist am frühen Montagabend ein Auto in eine belebte Fussgängerzone gefahren und hat mehrere Menschen erfasst. Die Polizei konnte kurz darauf den Tatverdächtigen im Auto stellen und festnehmen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes. Die Behörden sprechen von einer «Amoktat».

Die Opfer: Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung sprach am Abend vor den Medien von zwei Toten. Drei weitere Personen seien schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei sind insgesamt etwa 80 Menschen betroffen. Wie viele von ihnen körperlich verletzt wurden, war zunächst unklar.

Der Tatverdächtige: Bei dem festgenommenen Mann handelt es sich um einen 33-jährigen Deutschen. Sachsens Innenminister Armin Schuster sagte, es handele sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen Einzeltäter, einen Amoktäter. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes in zwei Fällen sowie versuchten Mordes in mindestens zwei Fällen. «Wir gehen von einer Amoktat aus», sagte eine Staatsanwältin bei einem Pressestatement.

Der Tathergang: Der Verdächtige war am frühen Abend mit einem weissen Auto vom Augustusplatz kommend über den Marktplatz gefahren und fuhr in der Grimmaischen Strasse mehrere Menschen an. Der Tatverdächtige sass noch im Auto, als die Polizei ihn stellte. Er habe sich widerstandslos festnehmen lassen. Laut der Staatsanwaltschaft gebe es keine Anzeichen für weitere Täter.

Die Reaktionen: Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer zeigte sich tief erschüttert: «So eine Tat macht uns sprachlos – und sie macht uns entschlossen.» Er versprach eine schnelle und vollständige Aufklärung. «Eine fürchterliche Tragödie hat sich heute in Leipzig ereignet», sagte Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung vor den Medien. In der Innenstadt herrschte nach der Tat eine gedrückte Stimmung.

Die Lage vor Ort: Kurz nach der Tat war am Leipziger Marktplatz überall Blaulicht zu sehen, zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort. Immer wieder fuhren Krankenwagen aus der Grimmaischen Strasse heraus. Viele Geschäfte schlossen vorzeitig. Die Polizei sperrte das betroffene Gebiet in der Innenstadt ab. In der Nähe wurde eine Betreuungsstelle eingerichtet, an die sich Betroffene und Zeugen wenden können.

Tagesschau kompakt, 4.5.26, 18 Uhr ; 

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