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Tausende Waffenbefürworter protestieren in Virginia
Aus Tagesschau vom 20.01.2020.
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Bewaffnete demonstrieren Tausende Waffenbefürworter protestieren in Virginia

  • Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen sind tausende Waffenbefürworter in Richmond, der Hauptstadt des US-Bundesstaates Virginia, zu einer Kundgebung zusammengekommen.
  • Auf dem Platz vor dem Sitz der Regierung in Richmond galt ein Waffenverbot – während in den umliegenden Strassen dutzende Demonstranten ihre Waffen offen zur Schau trugen.
  • Die Veranstaltung verlief entgegen Befürchtungen friedlich.

Nach dem offiziellen Ende der Kundgebung teilten die Behörden auf Twitter mit, es habe keine Festnahmen gegeben. Der Platz vor dem Kapitol habe sich inzwischen geleert. Schätzungsweise 22'000 Menschen hätten sich an der Kundgebung beteiligt.

Es hatte Befürchtungen gegeben, dass sich gewaltbereite Rechtsextreme unter die Demonstranten mischen könnten. Der demokratische Gouverneur Ralph Northam hatte darum vorsorglich den Ausnahmezustand für Richmond erklärt.

Demonstranten
Legende: Vor dem Sitz der Regierung in Richmond versammelten sich tausende Personen – hier ohne Waffen. Reuters

Gouverneur Northam hatte vergangene Woche erklärt, es gebe Informationen, wonach gewaltbereite Bewaffnete und hasserfüllte Gruppen «böswillige Handlungen» bei der Demonstration planten. «Sie kommen nicht, um friedlich zu demonstrieren.» Bürger der Stadt wurden aufgerufen, sich nicht in der Innenstadt aufzuhalten, wenn dies nicht zwingend notwendig sei.

Die Veranstalter der Kundgebung in Richmond hatten an die Teilnehmer appelliert, friedlich für ihre Waffenrechte zu protestieren und auffällige Personen zu melden.

Bewaffnete Demonstranten
Legende: Die Demonstranten zogen schwerbewaffnet durch die Strassen von Richmond. Keystone

Gegen Verschärfung der Waffengesetze

US-Präsident Donald Trump heizte auf Twitter den Protest zusätzlich an gegen Pläne der demokratischen Regierung von Virginia, Waffengesetze zu verschärfen. In Richmond arbeite man hart daran, den Menschen das Recht auf Waffenbesitz zu nehmen, schrieb Trump. «Das ist nur der Anfang. Lasst es nicht zu.»

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47 Kommentare

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  • Kommentar von Bendicht Häberli  (bendicht.haeberli)
    Es zeigt das ganze Dilemma der heutigen Zeit auf: Selbst in Demokratien (wie hier USA, aber auch in der Schweiz) wollen sich die Bürger im Notfall VERTEIDIGEN können. Ich glaube nicht, dass die 22'000 Bürgerinnen und Bürger schlechtere Menschen sind, als jene, die sie kritisieren. Jeder von uns hat eine andere Optik, andere Lebenserfahrung/Vergangenheit und ein anderes Umfeld. Es ist jedem sein gutes Recht, sich zu verteidigen. Waffen nur für Polizei,Armee und Verbrecher ist nicht Jedem geheuer.
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    1. Antwort von mahmut alane  (holundder)
      Und die anderen haben das Recht, dass ihre Kinder in der Schule sicher sind... Mit diesen waffengesetzen in den USA und dem übermass an Waffen, unmöglich.
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  • Kommentar von Walter Matzler  (wmatz)
    Oh ihr Amerikaner, weshalb nicht wieder Wildwest einführen? Wer mir in die Quere kommt, wird nieder geschossen. Trump machts ja (zumidest verbal) vor.
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  • Kommentar von Alex Volkart  (Lex18)
    Wenn man sieht wie einfach man in den USA zu einer Waffe kommt und was mit Waffen dort bisher angestellt wurde braucht es dort dringend eine deutliche Verschärfung des landesweiten Waffengesetzes. Was Waffennarren endlich verstehen müssen ist das für den Schutz die Polizei zuständig ist und nicht Sie selbst.
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    1. Antwort von Susanna Beerli  (S. Beerli)
      Bis die Polizei kommt, ist man längst tot. Im übrigen sind schon mehr Menschenleben gerettet worden als es Tote durch Waffen gegeben hat.
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    2. Antwort von Lothar Drack  (samSok)
      Frau Beerli, wie wollen Sie ihre Aussage „Im übrigen sind schon mehr Menschenleben gerettet worden als es Tote durch Waffen gegeben hat“ begründen? Wie wollen Sie eine solche Aussage belegen? Woher stammt sie?
      Fragen kann man ja wohl!
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