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Bis 2020 Stoltenberg bleibt Nato-Generalsekretär

Stoltenberg vor Nato-Schriftzug.
Legende: Stoltenberg ist seit 2014 Generalsekretär des Militärbündnisses. Keystone
  • Jens Stoltenberg bleibt bis zum 30. September 2020 Generalsekretär der Nato.
  • Die Mitgliedstaaten des Militärbündnisses haben damit die Amtszeit des ehemaligen norwegischen Regierungschefs um zwei Jahre verlängert.
  • Die Alliierten hätten vollstes Vertrauen in Stoltenbergs Fähigkeit, die Anpassung der Nato an die Sicherheitsherausforderungen des 21. Jahrhunderts voranzubringen, heisst es in einer Mitteilung.

Der 58-jährige Norweger ist seit dem 1. Oktober 2014 Nato-Generalsekretär. Seine erste vierjährige Amtszeit endet am 30. September 2018. Es ist nicht unüblich, dass die zweite Amtszeit des Generalsekretärs kürzer ausfällt. So war Stoltenbergs Vorgänger Anders Fogh Rasmussen aus Dänemark insgesamt gut fünf Jahre im Amt.

Stoltenberg zeigte sich «geehrt und dankbar», dass die 29 Alliierten sein Mandat verlängerten. Er freue sich darauf, seine Arbeit fortzusetzen, «die Allianz zu stärken und für die Sicherheit unserer Bürger zu sorgen».

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Udo Gerschler (UG)
    Wenn ich so die letzten Jahre sehe hat er nicht gerade für die Sicherheit der Bürger gesorgt.
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Der Generalsekretär ist ein Befehlsempfänger der USA, die immer das letzte und entscheidende Wort haben. Die operative Leitung der Nato liegt beim SACEUR, immer ein US-General. Ein Generalsekretär ist eigentlich nur ein Sekretär mit der Aufgabe, die europäischen Nato-Bevölkerungen propagandistisch zu "betreuen". Da Stoltenberg dies sehr gut erledigt, hat er das vollste Vertrauen aller Entscheidungsträger bis zum US-Präsidenten. Dies ist der Kernpunkt hinter der Verlängerung seines Mandats.
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  • Kommentar von Frank Henchler (Fränki)
    Bei dem Investitionsvolumen von den USA verglichen mit Europa, ist es auch irgendwie nur logisch, dass die USA da das sagen hat.
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    1. Antwort von Bruno Vogt (bru.vogt)
      Logisch schon, nur konsequent wäre es dann auch einen Amerikaner an die Spitze zu setzen aber diesen Eindruck wollte man aus politischen Gründen in Washington ja nie erwecken. Besser so tun als ob ein Europäer an der Spitze sitzt. Genauso wie sich das Bündnis immer noch Verteidigungsbündnis nennt, trotz Belgrad und Tripoli.
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