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Festnahmen nach Grossbränden Brände in Israel werden zum Politikum

Nach tagelangen verheerenden Grossbränden in Israel hat die Polizei zwölf Menschen festgenommen. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Dahinter sollen politische Motive stecken.

  • Seit Tagen wüten in Israel Buschbrände.
  • Die Polizei geht von Brandstiftung aus und vermutet politische Motive.
  • Zwölf Personen wurden festgenommen.
  • Die palästinensische Seite weist die Vorwürfe zurück.

Eine Serie von riesigen Buschbränden wird zu einem Politikum zwischen Israelis und Palästinensern. 12 Personen wurden wegen des Verdachts der Brandstiftung festgenommen. Ein israelischer Polizeichef sagte, die Brandstiftung sei nationalistisch motiviert. Israelische Medien sprechen bereits von einer «Feuer-Intifada» von Palästinensern.

Legende: Video Verheerende Grossbrände in Israel abspielen. Laufzeit 01:23 Minuten.
Aus Tagesschau am Mittag vom 25.11.2016.

«Es ist davon auszugehen, dass die Fälle von Brandstiftung nationalistisch motiviert waren», hatte Polizeichef Roni Alscheich gesagt. Nach Meinung des Ministers für öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan, sind mehr als die Hälfte der Brände vorsätzlich verursacht worden.

Zehntausende Israelis waren am Donnerstag vor den Feuern in der Hafenstadt Haifa geflohen.

Tausende mussten Häuser verlassen

Die Palästinenser haben die Vorwürfe der Brandstiftung zurückgewiesen. Wasel Abu Jussef, Mitglied des PLO-Exekutivkommitees, bezeichnete die Anschuldigungen als «grundlos und unzutreffend». «Israelische Offizielle versuchen damit, die israelische Öffentlichkeit gegen die Palästinenser aufzuhetzen und nicht mehr», sagte der PLO-Vertreter.

Auch im Westjordanland gibt es seit Mittwoch Brände, unter anderem in der Nähe von Ramallah. Dort gab es allerdings nach Behördenangaben bisher keine Verletzten oder beschädigte Häuser.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von J Sha (Bitsa)
    Es könnte ja sein, dass rein zufällig an verschiedenen Orten im ganzen Land "auf einmal" alles brennt. Es könnte ja sein, dass alle israelischen Pyromanen im Darknet vereinbart haben, mit Feuer zu überziehen. Ja wenn es, um Israel geht schreibt srf.ch über Vermutungen, denn es könnte ja immer auch anders sein. Könnte es sein, dass wenn es um Israel geht, wir einfach nicht objektiv sein können. Irgendwie werden wir diesen intergrierten Antisemitsimus nicht los. Es könnte aber auch ander sein...
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  • Kommentar von Kerzenmacher Boris (zombie1969)
    "palästinensische Brandstifter, die eine «Feuer-Intifada» gegen Israel führen wollten" Muslime in Deutschland, Frankreich, Österreich und in der Schweiz geben dazu ihre "Likes" im fünfstelligen Bereich. Vielleicht sollte der "Verfassungsschutz" hier mal ein sehr deutliches Zeichen setzen. Da hat man offenbar noch ein riesiges Optimierungspotential.
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    1. Antwort von Erwin Jenni (ej)
      @KB: Sie bringen es hier auf den Punkt! Möchte nicht wissen was passieren würde, wenn es umgekehrt wäre und Muslime beleidigt und beschimpft würden!
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  • Kommentar von Marcel Benjamin (Benny)
    Nur demjenigen dem das Land nicht gehört bringt es über das Herz es so zu verwüsten.
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    1. Antwort von James Klausner (Harder11)
      Ich bin absolut nicht sicher, ob man in Israel/Palästina solch eindeutige Worte wie "gehören" verwenden kann und soll. Sie sollten mit automatischen Schuldzuweisungen warten, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind.
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